Badezimmertrends 2010: Die kleine Seifenoper

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Mit der steigenden Belastung im Alltag wird offenbar vermehrt Geld in den eigenen Nutzen investiert. Dazu gehört der heimische Wellness-Bereich, sprich: das Badezimmer. Offen zum Schlafraum hin oder nur durch eine Schiebetür davon getrennt kann man dort ungestört relaxen. Nicht nur Flatscreen-TV und Multimedia sind immer öfter anzutreffen, sondern auch Liegen und sogar Bio-Ethanolkamine. Letztere sorgen vor allem im Winter für den kuscheligen Wellnessfaktor. Hier einige weitere Trends.

Natürliche Materialien

Nach dem hochpolierten Granit geht der Trend hin zu Naturstein: Grob geschliffen oder gebrochen. Aber auch Bamboo, Dekorwände, Bruchstein oder Sichtbeton sind gefragt und natürlich Holz. Sandstein, Holz und Marmor werden oft kombiniert.

«Schwerelose» Möbel

Immer öfter haben Möbel keine Füsse mehr, sondern schweben – quasi schwerelos – frei an der Wand. Auch frei platzierbare Möbel und frei stehende Wannen sind im Aufwind und natürlich praktische Rollcontainer, die man immer dort hat, wo man sie braucht.

Luxus-Fliesen und verputzte Wände

Vorbei scheinen die Zeiten fantasielos gefliester Badezimmer. Denn wenn schon, sind die Fliesen vom Feinsten oder fehlen ganz. Jetzt gibt es nämlich Grund- und Fertigputze, die überschüssige Luftfeuchtigkeit speichern und bei Bedarf wieder an die Raumluft abgeben. So entsteht ein ausgewogenes und gesundes Raumklima.

Licht wird zur Chefsache

Längst geht es auch im Badezimmer nicht mehr um blosse Leuchten, sondern um die richtige Lichtarchitektur. Dazu gehören dimmbare Beleuchtungssysteme, hinterleuchtete Onyx-Wände, beleuchtete Nischen und sogar die Beleuchtung des Wassers. Neuerdings kann man in der Dusche mittels LED sogar farbige Wassertropfen erzeugen oder unter den Armaturen für das Waschbecken farbige Lichtakzente setzen.

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Futuristisch: Der mit Neonlicht ausgeleuchtete Waschtisch «Vision» von Rapsel bringt Einzigartigkeit ins Bad.

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