Fenster und Gläser

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Fensteranteil: Der grösste Teil der Wärmeenergie tritt durch die Fenster ein. Auch wenn voll verglaste Fassaden und raumhohe Fenster in sind, ist davon abzuraten. Die Verglasung sollte einen Anteil von 30 bis 40 Prozent an der Fassade nicht übersteigen. Dabei kommt es auch auf Neigung und Ausrichtung der Fenster an. Abgeschrägte, gen Süden geneigte Gläser bringen zwar Licht ins Haus, heizen aber an Hitzetagen buchstäblich wie ein Backofen. Da stellen sich knifflige Fragen für die Planung. Der Architekt sollte zum Beispiel auch den Lauf der Sonne und den Einfallswinkel je nach Jahreszeit berücksichtigen.

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Bei vielen Fenster auf eine gute Beschattung und aussen liegende Storen achten (Bild: febero-storenbau.ch).

Fenstergläser: Es gibt Gläser, die sich eher für den Winter eignen, und solche, die für sommerliche Temperaturen zweckmässig sind. Wer Kälte und Wärme draussen halten will, sollte sich auf jeden Fall beraten lassen und vielleicht auch mal ein etwas teureres Produkt wählen. Der Fokus in hiesigen Breitengraden liegt gemäss dem Zürcher Bauexperten Roland Wolfseher «auf Gläsern, die vor allem Wärmeschutz für den Winter bieten». Um im Sommer die Hitze draussen zu halten, sollte man nicht auf Sonnenschutzgläser setzen, sondern vor allem auf eine gute Beschattung der Fenster achten.

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