10 grosse Wohnideen für kleine Budgets

Not macht erfinderisch. Das gilt auch beim Einrichten. Oft fehlt beim Ein-oder Umzug das grosse Budget oder man kann sich noch nicht so richtig entscheiden für das tolle Sofa oder beste Bett. Diese Ideen zeigen, wie man viel mit wenig machen kann.

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1 Das Beste aus aus dem Vorhandenen herausholen

Der alte Ausdruck «Sich nach der Decke strecken» ist eine gute Guideline, beim Einrichten einer Wohnung oder eines Hauses. Meistens hat man nämlich schon ganz viele Möbel, die einem schon eine Weile durch das Wohnleben begleiten oder die man von Familie oder Freunden geerbt hat. Schauen Sie sich alles genau an und überlegen Sie wie Sie da Beste aus dem Gegebenen herausholen können. Meistens ist es viel einfacher mit etwas bereits Bestehendem etwas Neues zu gestalten. So wird der kreative Prozess des Einrichten assoziativ – das bedeutet, Eines führt zum Anderen. Damit alles neuer, frischer und persönlicher aussieht, ergänzen Sie kleine Dinge und peppen Möbel überraschend auf. Das schlichte Bett bekommt zum Beispiel eine Nackenrolle, der Hocker wird zum Nachttischchen, der alte Esstisch wird rot lackiert und der Omasessel erhält mit einer tollen Decke ein neues Kleid. Das Bild von der dänischen Firma Bloomingville zeigt ein unkompliziertes aber gemütliches Schlafzimmer bei dem ein Bett mit Zierkissen und Hocker Persönlichkeit bekommen hat.

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2 Mit dem Raum spielen

Stellen Sie die Möbel, die Sie haben,  überraschend in den Raum. Denken Sie um. Vielleicht macht sich das Sofa besser mitten im Raum wie hier auf dem schönen Beispiel der dänischen Firma House Doctor. Das Bett kann vielleicht mit Aussicht zum Fenster gestellt werden, statt einfach bloss an die Wand. So können Sie auch mit bestehendem Mobiliar völlig neu einrichten. Ergänzen Sie zum Beispiel ein Sofa mit einer Bank, lassen Sie Beine an einen schweren Schrank montieren und machen ihn damit zu einem völlig neuen Möbelstück, das auch im Wohnzimmer Platz nehmen kann. Denken Sie auch raummässig anders als der Architekt es für die Wohnung geplant hat. Vielleicht ist das Elternschlafzimmer besser als Arbeitszimmer oder das Kinderzimmer ein Wohnzimmer? Ausprobieren kostet nichts und hilft ein neues Wohngefühl zu kreieren.

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3 Freundlichkeit schaffen

Auch bei diesem Wohntipp hilft eine bekannte Redewendung: «Ein Lächeln kostet nichts». Fast nichts kostet es Freundlichkeit in die Wohnung zu bringen und sie damit zu einem schönen echten Zuhause zu machen. Der schnellste Trick dafür sind frische Blumen. Diese findet man in jeder Jahreszeit auch günstig. Suchen Sie im Supermarkt nach dem Saisonangebot und mischen Sie die oft nicht so liebevollen Sträusse zuhause neu zusammen. Ergänzen Sie sie dabei auch mit Zweigen und Gräsern aus dem Garten. Wichtig ist alles gut anschneiden. Stellen Sie Blumen in die Gefässe ein, die Sie zuhause haben. Das müssen nicht zwingend Vasen sein, sondern können sehr gut auch Tee-und Milchkrüge sein, Gläser, Töpfe und Champagnerkübel. Auch freundlich sind  Pflanzen. Benutzen Sie als Übertöpfe zum Beispiel auch Körbe. Dann helfen natürlich Farben für Freundlichkeit. Schnell und günstig geht das mit Farbe an der Wand und neuen, vielleicht auch mal selbstgenähten Kissenüberzügen. Diese charmanten Kissen in frischen Blüten- und Zitrusfarben sind von der dänischen Firma  Bungalow.

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4 Bühnenbilder gestalten

Farbe muss nicht zwingend an die Wand sondern kann auch auf ein Bild oder eine Holzplatte gestrichen werden. Diese zauberhafte und clevere Idee von Ikea ist schnell und einfach umsetzbar. Streichen Sie eine Holzplatte in einer Lieblingsfarbe, und ja, das darf ruhig auch Gold sein, und stellen Sie sie wie ein Bühnenbild hinter oder auf Möbelstücke. Hier ist es ein kleines Pult, das mit einer bildgrossen Platte eine Art Bühnenbild bekommen hat. Das gleiche Prinzip geht auch mit grossen Platten hinter einem Sideboard oder einer Kommode.

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5 Eine Serie statt dem grossen Film

Ein grosses, teures Möbelstück ist oft eine wichtige Entscheidung. Diese müssen Sie nicht machen. Wenn sie günstigere Möbel gleich in einer Serie kaufen, dann können Sie ein grosses Möbel selber gestalten. Das Clevere daran ist, drei kleinere Kommoden, die wie hier auf dem Bild der dänischen Firma Bloomingville, zu einem grossen Sideboard zusammengestellt werden, können auch wieder einzeln eigesetzt werden. So können Sie einfach Möbel unterschiedlichen Wohnsituationen anpassen und auch mal bei Bedarf umstellen.

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6 Ins Brockenhaus statt in die Galerie

Hier, bei diesem charmanten Bild von der englischen Farbfirma  Farrow and Ball geht es natürlich um die sanfte pfirsichfarbene Wandfarbe. Farben in der Wohnung helfen immer, dass sie gut aussieht. Farbe ist eine Bühne und lässt auch Bilder besser wirken. Deswegen sieht man  in Galerien und in Museen oft farbige Wände. Eine andere Idee, die hier schön erkennbar ist, ist der Charme der kuriosen Dinge. Für tolle Bilder müssen Sie nicht in die Galerie und für chice Retromöbel nicht in den Designshop. Das Brockenhaus oder Flohmarkt sind Orte in denen Sie mit ein wenig Geduld und offenen Augen fantastische und einzigartige Stücke entdecken können und das zu Preisen, die das Budget nicht zu fest strapazieren.

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7 Eleganz schaffen

Auch wenn die neue Zweizimmerwohnung nicht der Buckingham Palast ist, können Sie doch mit wenig Aufwand Eleganz und ein entspanntes Wohngefühl schaffen. Eine Recamiere hilft da zum Beispiel. Diese Tagesliege von Ikea kostet nicht alle Welt und bedeutend weniger als ein Sofa und Sessel. Damit können Sie auf elegante und leichte Art einrichten und viel Komfort schaffen.

Andere Objekte, die ohne grossen Aufwand Eleganz in kleine Wohnungen bringen:

  • Stehleuchten
  • Spiegel
  • Kronleuchter aus dem Brockenhaus
  • Dinge wie Blumentöpfe oder Tischleuchten paarweise einetzen
  • Konsolentische

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8 Kleine Helfer einsetzen

Wenig kosten kleine Möbel wie Hocker, Nachttischchen, Beistelltischen oder Rollregale. Diese können sehr viel zu einer wohnlichen Einrichtung beitragen. Hocker etwa, wie diese hier von der dänischen Firma Ferm Living, bieten auch einer kleinen Küche Sitzplatz, da sie unter den Tisch geschoben werden können. Sie gehen auch als Beistelltischchen und können etwa im Badezimmer helfen um darauf Blumen und Bücher hinzustellen oder dienen einfach als Ablage für Tücher und Kleider.

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9 Die Details pflegen

Auch mit kleinen Dingen kann man Grosses schaffen. Achten Sie gerade bei einem beschränkten Budget auf die Details. Wenn diese stimmen und Stimmung machen, dann wird damit auch ein bescheidenes Möbel aufgewertet. Grossartig wirken etwa Gruppen von Dingen. Hier, auf dem Beispiel der dänischen Firma House Doctor, ist das schön mit Töpfen und Schalen umgesetzt. Wenn Dinge, die in ihrer Anmutung oder Farbigkeit zusammen passen,  in einer Gruppe stehen, dann sehen sie immer stark und stilvoll aus.

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10 Stylen statt umstellen

Zuletzt bedienen wir uns noch einem Trick der Mode, dem Styling. Wir wissen, dass man mit den Wahl der Accessoires das gleiche schlichte Kleid ins Büro oder zum Abendessen anziehen kann. Das geht auch im Wohnbereich. Wenn Sie Lust auf Neues haben, aber nicht das Budget um gross umzustellen, stylen Sie. Da helfen zum Beispiel neue Kissen wie diese hier von der dänischen Firma Ferm Living, einem Sofa auf die Sprünge. Neue Bettwäsche kann den Look und die Anmutung eines Schlafzimmer verändern und Vasen und Schalen neu anders und geschickt kombiniert, vermittelnein Stückchen neues Wohngefühl.

Tricks um mit wenig viel zu erreichen: 

  • Färben Sie alte Bettwäsche, auch gemusterte
  • Legen Sie Decken über Sitzmöbel
  • Benutzen Sie hübsche leere Glasflaschen als Vasen oder Wohnaccessoires