12 Dinge, mit denen Sie Ihre Gäste vergraulen

Möchten Sie, dass sich Ihre Gäste wohlfühlen bei Ihnen? Gastfreundschaft und eine freundliche, hübsche Wohnung sind natürlich das Wichtigste. Achten Sie aber auch darauf, dass Sie diese 12 Fehler vermeiden.

1 Unordnung

Damit man sich zuhause wohlfühlt gehören persönliches und lebendiges Wohnen dazu. Wenn nämlich alles zu perfekt ist,  kann es schnell steif und kalt wirken. Doch auch Unordnung hat eine Schmerzgrenze. Und diese ist bei Gästen tiefer als bei den Bewohnern. Achten Sie also darauf, dass Sie vor einem Besuch aufräumen. Am schnellsten geht das, wenn Sie alles in einen grossen Korb sammeln und es danach, oder wenn immer Sie Zeit dafür finden, zurückräumen. Es gibt Dinge, die nicht perfekt sein müssen. So wirken zum Beispiel Bücher und Zeitschriften in Stapeln kreativ und anregend. Kleine Wohnaccessoires und Dekogegenstände, die überall verteilt sind und noch keinen richtigen Platz gefunden haben, gruppieren Sie am besten zusammen auf ein hübsches Tablett. Plustern Sie Sofakissen auf, falten Sie Decken und wenn Sie schon dabei sind stauben Sie ein wenig ab, vor allem da wo man es sieht. (Bild über: 55 Kvadrat)

2  Die Sache mit den Schuhen

Schuhe gehören nicht vor die Haus- oder Wohnungstüre. Damit geht jeder gute erste Eindruck zunichte. Versorgen Sie Ihre Schuhe im inneren Eingangsbereich. Grundsätzlich gilt es einen Hauseingang, freundlich aber dezent zu gestalten. Blumen oder Pflanzen in Töpfen sind meist am schönsten. Vor eine Wohnungstüre aber gehört ausser einer neutralen Türmatte nichts. Begrüssungsschildchen, Fotos, Statuen, Möbel, Schuhkästen oder Kinderspielsachen wollen nicht nur die Gäste nicht sehen sondern auch die Nachbarn nicht. Das Thema Schuhe hat aber in Sachen Gastfreundschaft noch eine andere Seite. Verlangen Sie von Ihren Gästen ja nicht die Schuhe auszuziehen. Schuhe gehören zum Outfit.  Gäste, die  gezwungen werden in Socken oder geborgten Schlappen den Abend zu verbringen fühlen sich von Anfang an nicht wohl und kommen bestimmt nicht wieder. (Bild über: Stadshem)

3 Garderoben, an denen Winterjacken übersommern

Tritt der Gast dann in die Wohnung, macht eine überladene, ungepflegte Garderobe nicht wirklich Freude. Eine Garderobe am Eingang dient eigentlich nur als Platz  für Jacken und Mänteln, die man gerade ablegt. Danach kommen diese zurück in Schrank. Es ist klar, dass im alltäglichen Familienleben einiges hängenbleibt. Nutzen Sie aber eine Einladung dafür um vorher die Garderobe von Kleidungsstücke aus der Saison davor zu befreien. Die hübschen und praktischen Garderobemöbel sind von Interio.

4  Kühlschränke, die schlecht riechen

Meistens bietet man Gästen beim Empfang ein Getränk an. Wenn Sie dafür die Kühlschranktüre öffnen und dabei der Geschmack von Käse oder dem Curry von gestern herausströmt ist es schnell vorbei mit der Wohlfühllaune. Besonders in Neubauwohnungen, bei denen sich eine offene Küche mit dem Wohnraum verbindet, kann der schlechte Kühlschrankgeschmack einen ganzen Abend oder Sonntagnachmittag in der Luft liegen. Es gibt gute und einfache Methoden diesen Geschmäckern vorzubeugen. Lagern Sie stark Riechendes gut verpackt. Geben Sie Ihrem Kühlschrank einen Deo. Natürliche Produkte wie Kohle oder Backpulver schlucken schlechte Düfte. (Bild über: SF Girl)

5 Schmutzige, tropfende Abwaschlappen

Das Hahnenwasser ist in der Schweiz besser als das meiste Mineralwasser. So ist ein Glas Wasser direkt aus dem Hahnen ein Genuss. Nicht aber wenn darüber ein Abschwaschlappen hängt, der wohmöglich noch tropft und Schmutzspuren zeigt. Montieren Sie Haken für Ihre Lappen, wählen Sie auch hübsche Lappen aus Baumwolle und nicht knallige Exemplare aus dem Supermarkt. Wenn Sie schon dabei sind die Küche aufzughübschen, dann füllen Sie Abwaschmittel in Dispenser, achten auch auf  schöne, saubere und gebügelte Küchentücher und waschen Ihre Topflappen wieder einmal! Die hübschen Lappen und Küchenaccessoires sind von Murlifestyle.

6 Allzu Persönliches im Badezimmer

Nicht alle haben ein Gästebad oder eine separate Toilette. Wenn Gäste das Familienbad benützen, dann möchten Sie keine allzu persönlichen Dinge sehen. Versorgen Sie also Medikamente, Verhütungsmittel, Enthaarungsprodukte oder Haarbürsten mit Haaren so, dass man sie nicht anschauen muss. Verschönern Sie auch gleich noch ein wenig, zum Beispiel mit einem kleinen Blumenstrauss und einer angenehm duftenden Kerze. Alle Badezimmerartikel sind von Broste.

7 Schmutzige Tücher

Saubere, frische Handtücher gehören in jedes Bad. Benutzen die Gäste das Familienbad, möchten Sie nicht die Hände am Duschtuch von jemandem abtrocknen müssen. Legen Sie frische Handtücher gut ersichtlich bereit. Am besten eigenen sich kleine Gästetücher, die man nach Gebrauch in einen bereitstehenden Korb werfen kann. Auch ziehen Gäste eine neutrale Seife aus einem Dispenser einer klassischen Seife in der Schale vor. Alle Frottéewäsche Interio .

8 Schlechte Gerüche in der Wohnung

Achten Sie darauf, dass sich schlechte Gerüche nicht in der Wohnung verbreiten. Dabei helfen bereitgestellte Raumparfüms. Gute, natürliche Raumparfüms, die nicht nur parfümieren sondern auch tatsächlich üble Gerüche schlucken gibt es zum Beispiel  bei Aesop. Auch die Post Poo Drops sind wirksam. (Bild über: Stadshem)

9 Billige Raumparfüms

Genauso schlimm wie üble Gerüche sind die von billigen oder penetranten Raumdüften. Mit zuviel Duft wird ein Gast schnell überfordert. Wählen Sie dezente, natürliche Raumdüfte wie etwa die Kerzen von Diptique. Auch frische, duftende Blumen sind immer eine gute Idee. Wichtig ist immer, dass ein Duft natürlich ist und man ihn nur erahnt. Wenn er alles einnimmt, dann ist er einfach nur aufdringlich. (Bild über: Blondie in the city)

10 Bügelbretter und Fitnessgeräte im Gästezimmer

Gefällt es Ihren Gästen so gut bei Ihnen, dass sie gleich über Nacht bleiben? Wenn Sie Gästen eine Übernachtung anbieten, dann zeigen Sie auch hier Gastfreundschaft. Niemand möchte neben Bügelbrettern oder Fitnessgeräten schlafen. Räumen Sie diese Dinge so weg, dass man sie nicht sieht. Manchmal hilft ganz einfach ein Paravent. Geben Sie Ihren Gästen frische Bettwäsche, Tücher und haben Sie auch immer Zahnbürsten und Zahnpasta  für den Notfall bereit. Das Bügelbrett ist von Ikea.

11 Ungemachte Betten

Meistens sehen die Gäste das Schlafzimmer nicht. Aber manchmal möchten sie gerne eine Tour durch die Wohnung machen oder legen die Mäntel, mangels Garderobeplatz aufs Bett. Es kann auch sein, dass ein kleines Kind müde wird und einen Platz zum schlafen braucht. Ein umgemachtes Bett mit womöglich noch nicht allzufrischer Bettwäsche ist nichts, das man bei anderen Menschen sehen möchte. Hübsche Bettüberwürfe und ein schön gemachtes Bett sind kein grosser Aufwand und ein echtes Upgrading des Schlafzimmers und des Wohnkomforts. Alles vom Zürcher Einrichtungsgeschäft Artiana.

12 Fehlende Gastfreundschaft

Klar, man geht meist auf Besuch um gute Freunde wieder zu sehen oder mit der Familie zusammenzusein. Und doch freut man sich auch darauf ein wenig verwöhnt zu werden. Gute Gastgeber bieten Ihren Gästen gutes Essen und gute Getränke an. Das auch wenn sie nicht kochen können. Im letzteren Fall servieren Sie am besten gutes hausgemachtes Brot, feinen Käse und edle Charvuterie mit Früchten und Gemüse. Das kann jeder! Zwingen Sie Ihre Gäste zu nichts, auch wenn Sie wirklich gut gekocht haben. Selbstbedienung ist immer angenehm. Dann kann jeder das schöpfen, das er mag. Und kochen Sie lieber zuviel als zuwenig. Sie können es ja anderntags aufwärmen. Mit grossen Blumensträussen und Kerzenlicht kommt auf die schönste Art Festtagsstimmung auf und die Gäste fühlen sich verwöhnt. Gastfreundschaft gilt übrigens für alle Besucher. Bieten Sie auch Handwerkern immer etwas zum Trinken an und sind sie freundlich. Es kommt alles zurück – nicht immer vom gleichen Menschen, aber Freundlichkeit zahlt sich immer aus und macht Sie selbst glücklicher! Möbel und Vorhänge von Interio .