Alles muss raus – Erst entrümpeln, dann umziehen

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Mit der Entrümpelung wird das Ziel verfolgt, überflüssige, wertlose oder unbrauchbare Gegenstände von demjenigen Hausrat zu trennen, der als Umzugsgut in die neue Wohnung mitgenommen wird. Das Entrümpeln vor dem Umzug erspart Zeit und Geld.

Was tun, wenn das Zuhause aus allen Nähten platzt

Wenn die bisherigen vier Wände wegen vielerlei Gerümpel aus den Nähten platzen und zudem noch ein Umzug bevorsteht, dann ist guter Rat teuer. Zur Lösung des Problems ist die richtige Reihenfolge entscheidend. Das heißt zuerst die Entrümpelung, und dann der Umzug. Dabei muss das Ziel im Auge behalten werden, überflüssige, wertlose oder unbrauchbare Gegenstände von demjenigen Hausrat zu trennen, der als Umzugsgut in die neue Wohnung mitgenommen wird. Das Entrümpeln vor dem Umziehen spart Zeit und Geld. Wenn die zukünftige Wohnung nicht größer, sondern eher noch kleiner ist als bisher, dann führt kein Weg an der Entrümpelung vorbei; denn der gesamte Hausrat kann ohnehin nicht mitgenommen werden. Die Umzugskosten berechnen sich unter anderem nach dem Volumen des Umzugsgutes in Kubikmetern. Alles was entrümpelt werden kann, soll oder muss, wird vor dem Umziehen aussortiert. Das verursacht keine Fremdkosten, sondern kosten lediglich eigene Manpower.

Aussortieren&Trennen

Die Entrümpelung des Hausstandes muss von Beginn an gut organisiert und strukturiert werden. Sie sollte zu Beginn der heißen Umzugsphase mit dem Verpacken des Umzugsgutes beendet sein. Gelingt das, dann steht buchstäblich mehr Platz für den eigentlichen Umzug zur Verfügung. Oftmals ist die Entrümpelung gleichzusetzen mit einer teilweisen Haushaltsauflösung. Der nicht mehr verwendbare Hausrat wird in die beiden Bereiche wertlos und nutzlos aufgeteilt. Wertlos heißt ohne materiellen Wert zur Weiter- oder zu einer Wiederverwertung. Als nutzlos wird alles entrümpelt, was zukünftig nicht mehr nutzbar ist. Das sind erfahrungsgemäß Gegenstände, die auch bisher unbenutzt und insofern nutzlos waren.

Entsorgen, Verschenken & Verkaufen

Die alles entscheidende Frage lautet, was mit dem aussortierten Mobiliar und Hausrat geschehen soll. Sach- und fachgerechtes Entsorgen kostet Manpower und Geld. Für einen Teil des Haushaltes, beispielsweise für Sondermüll oder für Elektroschrott, ist das Entsorgen unumgänglich. Anderer Hausrat, von Mobiliar bis hin zu Ausstattung und Einrichtung, ist weiter- oder auch wiederverwertbar, sprich recycelbar. Hier lohnt es sich, sowohl aus finanzieller Sicht als auch mit Rücksicht auf die Umwelt in Entrümpelung und Entsorgung zu trennen. Mit dem Verkaufserlös von entrümpeltem Hausstand können fällige Kosten für die letztendliche Entsorgung zumindest teilweise refinanziert werden. Verschenken ist dann eine gute Möglichkeit, wenn Verkaufen entfällt und ein Entsorgen die letzte Lösung wäre.

Für Selbstabholer – Hausflohmarkt & Kleininserat

Nach dem Aussortieren und Trennen geht es jetzt darum, den eigenen Entrümpelungsaufwand weitgehend zu minimieren. Mit dem Hausflohmarkt als einer Kombination aus Verschenken und Verkaufen wird erreicht, dass alle Besucher den erworbenen Hausrat sofort mitnehmen. Nach einem erfolgreich verlaufenen Hausflohmarkt ist so gut wie nichts mehr vorhanden, dafür aber umso mehr freier Platz. Hausflohmärkte sind immer wieder beliebt und eine unterhaltsame Abwechslung für alle Beteiligten. Das Kleininserat in der örtlichen Tagespresse lockt erfahrungsgemäß Nachbarn sowie neugierige bis hin zu interessierte Besucher an. Die wissen in etwa, was sie von einem Hausflohmarkt erwarten können, nicht jedoch, was sie vor Ort erwartet. Darüber hinaus kann mit Kleininseraten im lokalen Anzeigenblatt auch ganz gezielt Mobiliar, Hausstand oder Hausrat angeboten werden nach dem Motto: Kommen, ansehen, mitnehmen. Und für das eine oder andere gute Stück ist EBay die passende Onlineplattform zum Verkaufen oder Versteigern.

Gemeinnützige & kostenlose Sammelstellen nutzen

Auch die Angebote von öffentlichen Sammelstellen für Altkleidung, für Schuhe oder für Literatur von Büchern bis hin zu Comics sollten genutzt werden. Der Weg dorthin kostet nichts, und jede Kleiderspende ist im Interesse der Allgemeinheit. Was dann noch übrigbleibt, das muss professionell entsorgt werden. Mit dem Auftrag übernimmt das Entrümpelungsunternehmen gleichzeitig auch die Verantwortung dafür, dass alles nach Recht und Gesetz abläuft. Getrennt wird in Haushalts- sowie in Sperrmüll. Alles wird abgeholt und entsorgt, vom nicht mehr gebrauchten Hausrat bis zum Kehricht.

Fazit

• Gekonntes Entrümpeln ist die geschickte Aufteilung zwischen Selbsterledigen und dem Beauftragen eines gewerblichen Entsorgungsunternehmens
• Je mehr selbst getan wird, umso geringer sind die Fremdkosten für die verbleibende Entrümpelung
• Letztendlich wird das Umziehen selbst auch dadurch wesentlich erleichtert, dass vorher alles entrümpelt worden ist, was nicht mitzieht