«Alles reine Organisationssache» Ex-Bachelorette Eli Simic verrät uns, wie sie Baby, Mann und Hund in der neuen Wohnung vereint

Im Gespräch mit der ehemaligen Bachelorette Eli, erzählt sie uns von ihrer Wohnungssuche und ihrer kleinen Familie. Worauf sie sich bei der Suche nach einem neuen Zuhause besonders geachtet hat und was ihre Lieblingsplätze sind, erfährt ihr in diesem exklusiven Interview.

 

Du bist vor kurzem umgezogen. Wann und wie bist du auf die neue Wohnung gestossen?

«Das war im Dezember 2017. Ich habe ein paar Portale durchforscht, auf denen ich regelmässig suche und schliesslich war homegate ausschlaggebend. Meine jetzige Wohnung war zwar auf mehreren Portalen ausgeschrieben, über homegate.ch habe ich aber Kontakt aufgenommen.»

 

Wie war die Kontaktaufnahme?

«Sehr angenehm, es war alles wunderbar hinterlegt. Ich habe angerufen und konnte direkt einen Besichtigungstermin vereinbaren.»

 

Gab es viele Interessenten?

«Nein, wir waren effektiv die einzigen. In Zürich sieht das ja ein klein wenig anders aus.

In Degersheim, das ist ein kleines Dorf, will wahrscheinlich keiner sonst hinziehen, darum gab es wohl keine Mitbewerber. Ich denke, wenn man nicht dort aufgewachsen ist, hat man kein grosses Bedürfnis danach, dort hinzuziehen. Generell haben wir kaum Zuzügler. Ich bin aber sehr gerne in Degersheim aufgewachsen!»

 

Weshalb hast du etwas Neues gesucht?

«Meine letzte Wohnung war eine 2.5-Zimmerwohnung, die war natürlich zu klein. Mit einem Baby auf dem Weg und einem Hund wäre das nicht möglich gewesen. Wir haben uns eine neue Wohnung mit 4.5-Zimmern gewünscht und gefunden!

Da ich schwanger war, wollten wir schnell etwas Neues. Nach der Geburt umziehen, war keine Option. Ich wüsste gar nicht wohin mit all meinen Sachen und auch Dominik musste einziehen. Wir haben zuvor ja noch nicht zusammengewohnt.

Wir haben leider keinen Garten mehr, dafür einen schönen Balkon. Ich finde, das hat trotz ein paar Kompromissen wunderbar geklappt!»

 

Was schätzt du an deiner neuen Wohnung, abgesehen davon, dass sie um einiges grösser ist? Musstest du sonstige Kompromisse eingehen?

«Nein, eigentlich nicht. Es ist grundsätzlich alles besser, ausser dass ich um das Haus keine Wiese mehr habe. Aber die Waschmaschine und der Tumbler befinden sich in der Wohnung, was mit einem Kind Gold wert ist.

Wir haben einen Lift, was auch von grossem Vorteil ist, den hatte ich in der letzten Wohnung nicht – auch wenn ich im ersten Stock lebte. Wir haben einen riesigen Keller, Bodenheizung und eine Eckbadewanne! Was im Vergleich zu meiner damaligen Dusche total was Anderes ist! Nein, mir scheint es nicht gross Kompromisse eingegangen zu sein.»

 

Hat deine Tochter Mia ihr eigenes Zimmer?

«Jein, momentan schläft sie sowieso noch bei uns. Sie hat kein typisches Kinderzimmer aber natürlich ist für sie ein Zimmer frei. Momentan ist es eher ein Wickel-/Umkleidezimmer.

Zum grössten Teil mein Umkleidezimmer. Ich habe also sicher mehr Platz in Anspruch genommen. Wenn sie grösser ist, werde ich aber ganz klar mehr Platz für sie einrichten!

Sobald sie auch weiss, was sie will, kann sie das Zimmer gemeinsam mit uns mitgestalten und einrichten.»

 

Hat dein Freund Dominik sein Männerreich?

«Nein. Nein, eigentlich nicht. Er braucht eigentlich auch keines. Unsere beiden Kleiderschränke sind im selben Zimmer und er ist was das betrifft recht einfach.

Hauptsache er hat seine Garage. Und wenn man Zeit für sich braucht, geht man eben raus. Die Wohnung ist wirklich gross! Man kann sich gut aus dem Weg gehen, wenn man ein wenig Privatsphäre möchte.»

 

Wie würdest du deinen Einrichtungsstil beschreiben? Hat er sich mit Mia und Dominik verändert?

«Dominik ist eher zu mir gezogen. Meine Möbel sind noch ziemlich neu, da haben wir gemeinsam beschlossen, dass eine ganz neue Einrichtung gar keinen Sinn macht. Lediglich mit meiner Couch konnte er sich nicht anfreunden, was ich auch verstehe. Die war nämlich ganz violett.

Ansonsten ist aber mein Einrichtungsstil ziemlich vintage, das finde ich extrem schön. Kronleuchter gefallen mir beispielsweise besonders gut. Man könnte sagen, mein Stil ist schon ziemlich «Girly», aber Dominik fühlt sich trotzdem wohl, solange die Couch stimmt.

Das Schlafzimmer ist recht neutral, in der Farbe Blau, man sagt, das beruhigt. Ziemlich schlicht, nichts sehr Spezielles. Generell bin ich aber offen für Veränderungen. Nur meinen Fernseher würde ich sicher nicht ersetzen.»

Hast du eine kreative Alternativnutzung?

«Bevor Mia geboren wurde, war die Couch mein «neues Schlafzimmer». Ich liebe Fernsehen und «Fernsehschlafen». Meistens bin ich eingeschlafen, bevor ich es überhaupt ins Bett geschafft habe. Das Wohnzimmer wurde sozusagen zum Hauptzimmer. Ich liebte es dort zu schlafen, fernsehen oder einfach Zeit mit Freunden zu verbringen.

In der jetzigen Wohnung ist das Schlafzimmer aber wirklich unser Schlafzimmer. Ich möchte, dass Mia ihren Schlafplatz hat, an den sie sich gewöhnt ist. Deshalb gehe ich frühzeitig mit ihr schlafen, statt sie auf der Couch schlafen zu lassen. Da schläft man gerne selbst auch schon um acht mit ein.»

 

Wie habt ihr eure Zimmer aufgeteilt?

«Wir haben ein Schlafzimmer, ein Umkleide-/Wickelzimmer und eine Art Abstellzimmer. Dazu gehört eine separate Waschküche, eine kleine Toilette und ein grösseres Bad. Natürlich dürfen wir die Küche und das Wohnzimmer nicht vergessen, und den wirklich grossen Balkon.»

 

Wir haben auch ein wenig nachrecherchiert und herausgefunden, dass du Käse sehr gerne magst und eine Fisherman’s Friend Sammlung besitzt. Hast du deine Sammlung in die neue Wohnung mitgenommen?

«Selbstverständlich!»

 

Ist Dominik denn auch so ein Käse- und Fisherman’s Fan wie du?

«Nein. Ich aber umso mehr.

In Thailand habe ich immer Fisherman’s Friend gegessen, da es dort alle möglichen Sorten hat, die wir hier nicht einmal kennen. Ich habe kofferweise Packungen mit nach Hause genommen. Wäre ich am Flughafen angehalten worden, hätten sich die Arbeiter wahrscheinlich gefragt, ob ich eine Schmugglerin bin… Ich hatte mehr Fisherman’s Friends dabei als Kleider!

Und ohne Käse geht bei mir auch nichts, da bin ich eine richtige Schweizerin. Ich liebe alle möglichen Käsesorten, je mehr sie stinken desto besser!»

 

Wie würde ein gemütlicher Abend bei euch aussehen?

«Einfach zusammen auf dem Balkon gemütlich etwas trinken. Momentan ist es halt eher ein «auf dem Balkon sitzen und das Kind ansehen», aber mit der Zeit wird sich das sicher wieder ändern.

Im Moment möchte ich wegen dem Stillen nicht unbedingt Alkohol trinken, daher trinke ich sehr viel Tee. Grundsätzlich wäre es ja aber in Ordnung solange man nicht gleich die ganze Flasche trinkt.

Lustigerweise hatte ich während der ganzen Schwangerschaft extrem Lust auf Rosé. Ich sagte zu mir selbst: «Wenn ich dieses Kind auf die Welt bringe, trinke ich als erstes ein Glas Rosé». Das habe ich dann auch gemacht. Als ich nach Hause kam, setzte ich mich auf den Balkon, habe Mia gestillt, zum Schlafen gelegt und schliesslich endlich mein Glas Rosé genossen.»

 

Wo ist dein Lieblingsplatz in der Wohnung?

«Neben dem Wohnzimmer ist sicher der Balkon mein liebster Platz. Unser Balkon ist überdacht, sodass wir auch im Winter draussen sitzen können. Im Sommer ist es sowieso sehr schön, da die Sonne bis in den späten Nachmittag scheint.

Ein Garten wäre mir zwar lieber gewesen, aber ich bin trotzdem sehr glücklich mit unserer neuen Wohnung! Ich brauche einfach die frische Luft. Keinen Balkon zu haben wäre für mich persönlich ein absolutes No-Go gewesen.»

 

Hast du ein Lieblingsobjekt?

«Ich liebe meinen Fernseher. Es ist unglaublich wie gern ich fernsehe. Auch wenn ich meine Serien um 02:00 Uhr morgens schauen muss, weil Mia aus irgendeinem Grund erst dann eingeschlafen ist, dann ist das halt so. «Alles was zählt» muss geschaut werden.

Leider hatten wir noch keine Zeit Bilder aufzuhängen. Dafür stehen sie schon an Ort und Stelle bereit.»

 

 

 

Was ist dein Wohncredo?

«Die Küche muss schön gross sein! Sonst fühle ich mich eingeengt. Ich hatte bereits in meiner letzten Wohnung, sowie in meiner Jetzigen eine offene Küche.»

 

Stichworte, die dich zu Hause beschreiben?

«Ich habe ganz klar einen Putzfimmel… Manchmal habe ich echt einen Knall in der Birne. Mit Mia hat sich das auch nicht gross verändert. Wenn das Kind schläft, nutzen manche ihre Zeit zum Schlafen. Ich bin tagsüber aber nicht müde. Mit Mia habe ich aber genug Schlaf in der Nacht. Sie ist wirklich ein superliebes Mädchen. Ich putze also dann die Wohnung oder geniesse ein bisschen Zeit für mich.

Ein «geordneter Chaot». Ich weiss genau wo sich was befindet, habe es gerne aufgeräumt, auch wenn schnell wieder ein Chaos entsteht.»

 

Wie würdest du Dominik zuhause beschreiben?

«Er ist extrem aufmerksam. Er lässt nichts stehen und ist sehr hilfsbereit. Den Haushalt haben wir aufgeteilt. Wir ergänzen uns super, da gibt es gar keine Diskussionen. Das Zusammenleben funktioniert wunderbar.

Anfangs musste sich Lovelyn etwas an die Situation gewöhnen, da sie mich zuvor nie teilen musste, aber nun sind wir wirklich eine Familie geworden.

 

Hast du Bräuche, die du Zuhause auslebst?

«Was ich gerne mache ist tatsächlich die Wohnung hin und wieder auszuräuchern. Um sich wieder wohlzufühlen oder als allgemeine Reinigung.

Mia war letztens relativ quengelig, da dachte ich mir, vielleicht beruhigt es mich und somit auch sie. Es hat funktioniert. Vielleicht ist das auch eine mentale Einstellung, aber es gibt einem das Gefühl, dass alles wieder gut ist.

Früher, war ein gemeinsamer Brauch von Dominik und mir abends manchmal zusammen eine genüssliche Shisha zu rauchen. Aber mit Mia ist das jetzt natürlich nicht mehr der Fall.»

 

Kannst du dir vorstellen, ohne Hund zu leben?

«Nein, definitiv nicht mehr. Ich wollte schon immer einen eigenen Hund und wenn Lovelyn jetzt nicht mehr unter uns wäre, wäre das schrecklich!

Vielleicht wäre es einfacher gewesen, erst einen Hund nach der Geburt zu haben. Wir hatten aber grosse Hilfe von meinen Eltern. Sie haben auf Lovelyn aufgepasst. Kurz nach der Geburt wäre alles zusammen nicht gegangen.

Meine Eltern wohnen im selben Dorf, was von grossem Vorteil ist. Wir essen gerne gemeinsam zu Abend, was Vieles erleichtert. Ich koche zwar nicht schlecht, aber meine Mutter kocht um einiges besser!

Ich habe ein sehr enges Verhältnis zu meiner Familie, das war schon immer so. Ich gehe aber auch gerne auswärts oder zu Freunden essen und lade mit grosser Freude auch Leute zu mir nach Hause ein.»

 

Tipps für ein harmonisches Zusammenleben?

«Man muss sich aneinander gewöhnen, dann merkt man relativ schnell, welche Aufgaben auf wen am besten zutreffen. Gegenseitige Hilfe ist das Wichtigste. Mit einem gesunden Menschenverstand lässt es sich sehr gut leben.

Dinge kombinieren hilft oftmals weiter. Wenn ich mit Mia laufen gehe, nehme ich Lovelyn mit. Alles ist eine reine Organisationssache.»

 

Ist ein Eigenheim ein Thema bei euch? Wie würde dein Traumhaus aussehen?

«Ein Haus zu besitzen ist sicher ein Ziel. Bisher hatte ich aber kein grosses Bedürfnis danach, da ich nicht sesshaft sein wollte. Mit Mia nun, wer weiss was die Zukunft bringt. Am liebsten möchte ich aber mein zukünftiges Haus selber bauen lassen.

Mein Traumhaus hätte sicher einen riesen Garten, keine angrenzenden Häuser und am allerliebsten sollte alles eben sein. Ich möchte ein Haus ohne Etagen, Treppen kann ich nicht ausstehen. Und natürlich darf die grosse offene Küche nicht fehlen.»

 

Würdest du in Degersheim bleiben?

«Ich habe meine Kindheit hier verbracht, bin dann weggezogen und jetzt wieder zurück. Das eigentlich nur aus dem Grund, dass meine Eltern hier wohnen und das Aufwachsen in Degersheim wirklich super ist. Plus war es Dominik Recht hierher zu ziehen. Vielleicht bleiben wir hier, das wissen wir noch nicht.»

 

Hast du guten Kontakt zu deinen Nachbarn? Wirst du von deinen Nachbarn von der Bachelorette-Serie erkannt?

«Wir haben oben, unten und auf der Seite Nachbarn, die alle extrem nett sind. In meinem Dorf kennt man sich, da ist keiner ein völlig Fremder.

Das Wohnen hat sich seit der Bachelorette-Zeit schon etwas verändert. In meiner letzten Wohnung lebte ich parterre, was zwar super war, aber an einer Strasse, an der viele Schüler vorbeilaufen. Irgendwann haben sie herausgefunden, dass ich da wohne, was sich dann natürlich schnell rumgesprochen hat. Manchmal haben sie dann ein paar Klingelstreiche gemacht oder in der Nacht geläutet, was zum Teil wirklich nerven kann.»

 

Hast du ein Dekostück, das du von deiner Bachelorette-Zeit hast?

«Ich habe einige Erinnerungsstücke, wie zum Beispiel die Geschenke der Kandidaten behalten. Allgemein sammle ich vieles, das ich mit bestimmten Erinnerungen verbinde – sei es ein Ticket von einem tollen Konzert oder ein Ferienfoto.  Das kann ich nicht entsorgen.

Aus der Bachelorette-Zeit ist Zuhause definitiv die riesige Leinwand mit dem Hauptfoto von mir im Rosenkostüm nicht zu übersehen. Diese steht in unserem Wohnzimmer.»

 

Und für alle Bachelorette Fan’s: Hast du noch Kontakt zu Anthony? Kennt er Mia?

«Wir haben zwar Kontakt, wir gratulieren einander auch, aber er kommt nicht vorbei. Und er kennt Mia auch nicht. Man redet miteinander aber jeder geht seinen eigenen Weg.»

 

Würdest du homegate.ch empfehlen?

«Ja. Ich finde euch super! Ich würde euch auf jeden Fall weiter empfehlen.»