Deko-Ideen zu Halloween

Halloween kommt, wie fälschlicherweise oft angenommen, nicht aus Amerika. Der Ursprung von Halloween führt zurück bis zu den Kelten. Samhain hiess das Totenfest bei den Kelten, Normanen und Germanen. Am 31. Oktober soll der Zugang zum Totenreich und zu den Hinterbliebenen besonders ideal sein. Und so locken wir an Halloween alle guten Geister, äh Kinder, mit passender Dekoration in unseren Garten.

Kürbisse für Schnitzfaule
Kürbisse schnitzen kann jeder, sollte man meinen. Oder eben nicht, wie Florence Giardina aus eigener Erfahrung weiss. Zu Halloween wünscht sie sich einen Garten voller geschnitzter Kürbisse, die so schaurig schön leuchten.  Ja, wenn das Kürbissschnitzen nicht so ein Kraftakt wäre. Florence schafft maximal zwei Kürbisse. Zum Glück gibt’s einfachere Alternativen: Anstatt die Kürbisse mühsam auszuhöhlen und dann mit letzter Kraft auch noch ein Gesicht zu schnitzen, einfach einen wasserfesten schwarzen Filzstift zur Hand nehmen und die Fratzen aufmalen. Vorlagen für allerlei Kürbisgesichter findet man bei Google, die man ausdrucken und als Schablonen verwenden kann. Das ist um ein vielfaches schneller und kraftschonender. Als Herbstdeko kann man die Kürbisse schon ein paar Tage oder Wochen vorher im Garten aufstellen. Damit sie dann an Halloween trotzdem leuchten, einfach ein Teelicht oder eine Friedhofskerze dazustellen.

Kürbisfamilie

Die Kürbisfamilie ist bereit für den grossen Tag.

 

Mandarinen im Käfig
Eine schöne Alternative zum Kürbis sind die Mandarinen im Vogelkäfig. Es müssen auch gar keine Mandarinen oder Orangen sein, Hauptsache es ist orange. Die Mandarinen, Orangen oder kleine Spielbälle mit einem wasserfesten schwarzen Stift bemalen, in den Käfig sperren und draussen vor der Haustüre aufhängen. Wenn die Kinder dann „Süsses oder Saures“ schreien, nehmen sie auch gerne ein bemaltes Mandarindli mit. Bei Florence Giardina waren die eingesperrten Mandarinen letztes Jahr der Renner – die Süssigkeiten interessierten plötzlich niemanden mehr.

Clementinen im Käfig

Hübscher Blickfang und gesunder Snack: Mandarinen im Käfig.

 

Tanzende Gespenster
Geister in der Gruppe sehen besser aus als einer alleine. Und wenn sie sich dann noch an den Händen fassen und verschwörerisch um einen Busch herumtanzen, bekommt sogar Florence Giardina ein bisschen Gänsehaut.

Geister

Die Geister, die ich rief …

 

Was wird benötigt:

  • 1 Ballon
  • 1 weisses altes Tuch (darf auch Löcher haben)
  • 20 cm Packschnur (wenn möglich weiss)
  • 1 BambusrohrSo wird’s gemacht: Den Ballon aufblasen und am Bambusrohr befestigen, dann das Bambusrohr-Ballon-Gerüst im Garten an den gewünschten Ort in die Erde stecken. Zum Schluss noch das weisse Tuch über den Ballon stülpen und mit der Schnur unterhalb des Ballons satt anziehen, so bekommt das Gespenst einen Kopf. Damit es aussieht, als ob sich die Geister an den Händen berühren und tanzen, jeweils zwei Laken-Enden mit etwas Schnur zusammenbinden.

Fledermäuse aus Moosgummi
Schwarzer Moosgummi aus dem Baumarkt ist ein hervorragendes Material fürs Basteln von Fledermäusen. Anders als Karton oder Papier setzt Regen dem Moosgummi nämlich nicht zu. Die Fledermäuse mit Hilfe einer Schablone vorzeichnen. Florence Giardina hat sich eine Schablone aus dem Internet heruntergeladen. Die Schablonen ausschneiden, Augen mit einem Silberstift einzeichnen, einen schwarzen Faden mit Hilfe einer Nadel zwischen den Augen durchziehen. Und schon sind die Fledermäuse bereit zum Fliegen.

Fledermäuse am Baum

Wetterfeste Fledermäuse aus Moosgummi

 

Kürbisse in der Strumpfhose

Wer es ein bisschen extravaganter mag, schmückt die Kürbisse kurzerhand mit etwas Stoff. Alles was man dazu braucht ist eine alte Netzstrumpfhose und Schnur. Den Kürbis in den Strumpf stecken, abschneiden und mit einer Schleife festbinden – und fertig ist die leicht verruchte Variante.

NetzKürbis

Die leicht verruchte Variante: Kürbisse im Netzstrumpf.

 

Anmerkung: Alle gezeigten Halloween-Dekorationen sind wetterfest und wiederverwendbar  – und teilweise essbar. Da man die Mandarinen und Kürbisse vor dem Verzehr sowieso schälen muss, kann man sie auch nach Halloween noch essen. Die Tücher, Bambusstangen und Fledermäuse kann man jedes Jahr wiederverwenden. Regen, Wind und sogar Schnee machen ihnen nichts aus.