Detox für die Wohnung

Anfang Jahr kommt die grosse Diätwelle. Reinigen, entgiften, ein bisschen Fitness – das geht auch für die Wohnung. Diese Ideen helfen dabei.

Ein Neubeginn macht Freude

Genau so, wie wir uns nach den Festtagen nach Saftkuren und knackigem Gemüse sehnen, haben wir auch Zuhause genug von üppiger Gemütlichkeit und Dekoration. Wir wünschen uns einen Neubeginn.  Machen Sie Pläne, schreiben Sie Ideen auf, überlegen Sie sich was Sie ändern- und was Sie verbessern möchten. Und dann gehen Sie alles ganz ruhig und entspannt an. Denn Detox in der Wohnung geht nicht mit grossem Trara oder gar Stress. Setzen Sie Ihre neuen Projekte um wie eine Verwöhntherapie: langsam, besinnlich und mit Freude. (Bild: House Doctor)

Glück im Kleinen

Ich beginne Aufräume- und Rausmist-Aktionen immer mit etwa Schönem, das mir Freude macht. So stelle ich etwa zuerst die Blumen ein, hänge ein Bild auf oder platziere ein Möbel um. Diese kleine Verschönerung ist wie der Zündschlüssel, der den Motor in Gang setzt. Schönheit im Kleinen kann Grosses bewegen. (Bild: HK Living, Informationen über die Schweizer Agentur IDS Living)

Mehr Organisation und Ordnung

Zu Detox gehört das Entschlacken, das Entgiften und die Konzentration auf gute Werte. Planen Sie ein schlaues Ordnungssystem und beginnen dann mit dem Aufräumen, dem Aussortieren und Putzen. Erst wenn Sie wissen, wo genau Sie Ihre Sachen verstauen oder platzieren möchten, können Sie richtig ordnen. Achten Sie dabei auch auf die Schönheit. Gruppieren Sie Produkte zu attraktiven Stilleben, falten Sie Textilien so, dass sie gut passen und hübsch aussehen. Bei Textilien lohnt es sich das Bügeleisen zur Hand zu nehmen. Küchentücher, Servietten, Bettwäsche und manchmal auch die Wäsche im Bad, lässt sich einfach besser und schöner einordnen wenn sie hübsch gefaltet- und nicht völlig zerknittert sind. (Bild: House Doctor)

Lassen Sie sich helfen

Oft ist so Einiges in der Wohnung unpraktisch und könnte mit wenig Aufwand besser gelöst werden. Gute Helfer dafür sind zum Beispiel  Stühle. Diese  geben praktische und attraktive Ablagen ab. So hilft es im Schlafzimmer, im Bad oder im Entree einen hübschen Stuhl zu platzieren, der uns unsere Jacken, Taschen, Badetücher und vieles mehr abnimmt. Auch Hocker, kleine Rollregale oder schlichte kleine Wandregale sind solch guten Seelen, die uns im Alltag zur Seite stehen können. (Bild: HK Living, Informationen über die Schweizer Agentur IDS Living)

Schlicht und schön

Ein Wohntrend, der sich immer stärker durchsetzt heisst Wabi Sabi. Dies ist eigenlicht ein japanisches Konzept, das beschreibt wie man Einfachheit, Sinnlichkeit und Schönheit zusammenbringt. Das Schlichte, die Texturen und Materialien, die Reduktion und die Schönheit sind die Zutaten dafür. Ersetzen Sie vielleicht ein schweres Sideboard mit einem leichten Beistelltisch wie dieses Beispiel von der dänischen Firma Muuto. Wählen Sie neutrale Farben und schöne Finishings anstelle von Mustern und Buntheit. Ordnen Sie und fassen Sie Verwandtes zusammen anstelle alles überall zu verteilen.

Weniger ist manchmal mehr

Beim Detox in der Wohnung geht es nicht darum auf einmal einen radikalen Minimalismus umzusetzen. Aber oft haben wir einfach zuviel von etwas oder zu komplizierte Einrichtungen. Sortieren Sie Ihre Dinge aber auch Ihre Möbel aus. Vielleicht stehen zuviel Stühle um Ihren Esstisch oder die Regale bersten mit Büchern, die schon lange nicht mehr geordnet wurden. Wenn zuviel Wäsche oder Kleider im im Schrank sind, können diese  nicht mehr richtig eingeordnet werden, man stopft bloss noch. Beim Entschlacken Ihrer Dinge müssen Sie sich nicht aber nun nicht von allem trennen. Schaffen Sie ein Rückzugsgebiet dafür, so was wie eine Winter- oder Sommerresidenz. Das können Staumöbel sein auf dem Estrich, in der Garage oder ein zusätzlicher Schrank in der Wohnung. Behalten Sie jeweils den einen Teil und tauschen ihn nach Bedarf wieder aus. (Bild: Little Greene)

Ruhemomente

Damit eine Wohnung Ruhe und Harmonie ausstrahlt, braucht es Orte wo Ausruhen und Verweilen möglich werden. Tagesliegen, Lesesessel, Arbeitstische – sie alle helfen dazu. Spielen Sie auch bewusster mit den Lichtquellen. Stimmungsvolles Licht vermittelt Ruhe. Das bedeutet  tiefe Hängeleuchten und gut platzierte Stehleuchten und Tischleuchten. Hier ist es die  Dogu Hängeleuchte von Fritz Hansen, die neben einem schlichten Daybed platziert ist.

So geniesst man das Zuhausesein

Oft stehen Möbel dort, wo man sie gar nicht wirklich benutzt. Wenn Ihr Lieblingssessel in einer Ecke steckt und sie liebend gerne die Aussicht geniessen möchten, dann rücken Sie ihn ans Fenster. Beim Einrichten bestimmen Sie die Regeln. Dabei muss es nicht zwingend um die optimale Ausnutzung des vorhandenen Platzes gehen. Wenn die Möbel dort stehen, wo sie auch wirklich zum Wohnen genutzt werden, dann sieht die Einrichtung nämlich meist ganz automatisch hübsch und wohnlich aus. (Bild: Madam Stoltz)

Bereit für Neues

Nachdem in Ihrer Wohnung Ruhe und Harmonie eingekehrt sind, ist sie bereit für Neues: ein neues Wohngefühl, eine neue Jahreszeit, frische Blumen und ein Einweihungsfest. Feiern Sie mit Ihrer Familie und Freunden und servieren Sie frische Fruchtsäfte, Salate, knackiges Gemüse und eine selbstgemachte Quiche, atmen Sie durch und fühlen Sie sich wohl! (Bild: Little Greene)