Diese Haushaltschule macht Spass

Erst kürzlich hat mir ein Geschäftsleiter eines bedeutenden Schweizer Möbelhauses erzählt, dass ein junges Paar, welches bei ihm eingekauft hat, nicht wusste was eine Aussteuer ist. Kein Wunder, diese Tradition ist aus unserem Alltagsleben verschwunden. Die meisten kaufen sich für den Haushalt, was sie halt gerade brauchen. Doch was genau ist das? Entdecken Sie hier Ideen und dafür.

Die Haushaltsgründung

In meiner ersten WG-Wohnung haben meine Freundin und ich zu Beginn Spiegeleier mit einem Löffel aus der Bratpfanne gegessen. Da wir als Studentinnen wenig Geld hatten, kamen nach und nach Einkäufe aus dem Brockenhaus oder der Ikea, und Dinge, die uns unsere Familien  schenkten dazu. In jedem Wohnleben reichern sich gewisse Dinge an, andere bleiben zurück. Der Haushalt wächst so nicht immer stilvoll oder praktisch. Ein Umzug oder ein Saisonwechsel sind gute Gelegenheiten den Haushalt anzugehen. Beginnen Sie in der Küche und stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Haben ich genügend Geschirr, Gläser und Besteck?
  • Gefällt mir, was ich habe, passt es zusammen und entspricht es meinem Stil?
  • Wie sieht es im Pfannenschrank aus?
  • Haben ich die Töpfe und Pfannen, die ich für meine Kochkünste brauche?
  • Sind sie gross genug und in einem guten Zustand?
  • Wie steht es mit den Schneidebrettern und dem Werkzeug?
  • Wie verstauen ich meine Lebensmittel?

Wenn Sie alles ehrlich beantworten, dann haben Sie Ihre Shopping- und Entsorgungs-Liste. Denken Sie dabei auch an die hübschen praktischen Dinge, die in vielen Haushalten fehlen. Ein Brotkörbchen, zum Beispiel, eine hübsche Zuckerdose und gute Aufbewahrungsgefässe für Dinge wie Teebeutel, Biscuits oder Frühstücksflocken. Geschirr, Dosen und Küchenaccessoires von Bloomingville.

Das Einräumen

Wenn ich eine Ordnung-und Putzaktion veranstalte gehe ich immer gleich vor. Ich leere alle Schränke, putze sie heraus und sortiere dann Stück für Stück zurück – oder an einen anderen, besseren Ort. Dabei sehe ich was fehlt, entdecke  in der Küche die Lebensmittel, die abgelaufen sind und Dinge, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie habe.  Etwas, das für mich aus unverständlichen Gründen in vielen Haushalten ein Aschenbrödeldasein fristet, sind die Textilien. Ich war schon in den chicsten Wohnungen und fand bloss alte verfärbte Küchentücher mit Löchern. Lappen bleiben oft schmutzig an Wasserhähnen hängen. Ein guter Haushalt, der Freude macht, hat hübsche, gebügelte und gefaltete Küchentücher. Dabei gilt:

  • Leinen für Gläser
  • Halbleinen für Geschirr und Töpfe
  • Baumwolle für die Hände

Der Wasserhahn ist kein Platz für tropfende Abwaschlappen. Montieren Sie dafür und auch für Abwaschbürsten Haken. Kaufen Sie eine neutrale Glyzerinseife für die Küche, damit die Lebensmittel, die Sie mit gewaschenen Händen anfassen, nicht nach einer parfümierten Seife schmecken. Füllen Sie Abwaschmittel in hübsche Dispenser ab, damit nicht eine grelle Plastikflasche die Blicke auf sich zieht. Damit die Küche schön gemütlich wirkt, dürfen ruhig einige Dinge rumstehen. Schneidebretter aus Holz etwa, bringen eine Portion Wärme in eine kühle Kiüche. Alles von Broste.

Die Neuanschaffungen

Damit haushalten auch Spass macht braucht es es immer mal wieder hübsch neue Dinge. Ergänzen Sie Altes und Ausgedientes. Meist bleiben angerostete Pfannen oder solche, deren Beläge zerkratzt sind, aus Bequemlichkeit im Gebrauch. Wer keine guten Pfannen hat, der kocht auch nicht gut und gerne. Lassen Sie sich von Ihren Lieblingskochsendungen inspirieren. Dort kochen und schnipseln die Köche und Köchinnen immer mit hübschen neuen Töpfen und Werkzeug. Gewisse Pfannen, wie etwa solche aus Gusseisen oder Stahl, halten bei der richtigen Pflege, ein ganzes Leben lang. Wenn Sie über 30 sind und in keiner WG mehr wohnen ist es auch langsam an der Zeit sich in Sachen Geschirr und Besteck vom günstigen Starterset zu trennen und sich für einen persönlichen Stil  zu entscheiden. Wie wärs zum Beispiel mit warm und gemütlich wirkender Keramik? Ein schönes Beispiel hier von 101 Copenhagen. Auch Bistrogeschirr, antike Stücke mit Goldrand oder farbiges Porzellan machen je nach Typ und Stil Freude.

Neues Besteck

Auch beim Besteck findet man hübsche, individuelle Stilrichtungen wie diese Beispiele von House Doctor zeigen. Wenn Sie am Einräumen der Besteckschublade sind stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Ist die Schublade wirklich gut eingeteilt oder brauche ich bessere Einteilungen?
  • Habe ich hübsches Schöpfbesteck, gutes Salatbesteck, eine Tortenschaufel?
  • Sind meine Küchenmesser die richtigen?
  • Brauchen meine Messer einen neuen Schliff damit sie wieder besser schneiden?
  • Habe ich eine Küchenschere?
  • Brauche ich eine Geflügelschere, einen Fleischthermometer, eine Küchenwaage oder andere Werkzeuge, die meinen Alltag vereinfachen?

 

Neue Tischmanieren

Lust auf Neues bedeutet nicht, dass man sich von allem Alten trennen muss. Auf dem Tisch tut sich soviel wie auf den Laufstegen in der Modewelt. Regeln werden gebrochen, neue erfunden und persönliche Stile können sich entfalten. So können Sie alte und neue Einzelstücke ganz ungewohnt einsetzen. Servieren Sie zum Beispiel Wurst und Käse auf dem Marmortablett, den Salat in der grossen Teetasse und das Gemüse im Schälchen. Mischen Sie elegante  Kristallgläser zu rustikaler Keramik und stellen Sie Saucen und Gewürze in Gläsern bereit. Alles von House Doctor.

Gewürze, Öle und Kühlschrankhüter

Auch Gewürze haben ein Auslaufdatum. Wenn dieses überschritten ist, dann duften und schmecken sie nicht mehr gut.  Öle können ranzig werden und Saucen, die ewig im Kühlschrank dahinleben, verlieren an Qualität. Wenn Sie so richtig am Ordnen und Haushalten sind, dann sortieren Sie auch diese Dinge aus. Geben Sie den Gewürzen schöne Behälter und stellen Sie die, die sie immer brauchen in die Nähe. Vielleicht passt eine Menagere zu Ihnen. Das sind kleine Tabletts auf denen Essig, Öl, Salz und Pfeffer Platz nehmen. Alles von Bungalow.

Der beste Mitbewohner

Wenn Sie sich um Ihren Küchenhaushalt  gekümmert haben, kommt die Wohnlichkeit dran. Diese Geschichte ist keine Einrichtungsgeschichte, aber um ein Möbelstück, nämlich den Hocker, geht es hier auch. Dieser ist nämlich ein Herzstück eines jeden Haushalts und so was wie ein guter, treuer, für fast alles einsetzbarer Mitbewohner. Es lohnt sich einen guten Hocker bei sich Zuhause aufzunehmen. Er bietet in der Küche den Sitzplatz, der meist fehlt. Das Gleiche kann er auch im Bad, im Entree und eigentlich überall.  Zudem gibt er, wenn er wie dieser hier von H+M Home, flach ist, einen Beistelltisch oder einen Ablageplatz ab.

Die Wohnaccessoires

Auf dem Hocker, wie auch auf einem Stuhl lassen sich zum Beispiel schön und praktisch Plaids und Decken stapeln. Auch diese gehören in einen gut organisierten und gemütlichen Haushalt. Sie helfen auf dem Sofa zu kuscheln, bedecken ein Sitzmöbel, das gerne von der Katze oder dem Hund benutzt wird oder geben Überdecken für Betten und Liegen ab. Alles von Bloomingville.

Ordnungshüter

Jeder Haushalt hat Dinge, die man braucht aber nicht herumliegen lassen möchte. Hübsche Boxen, wie diese hier von Bungalow, sind dafür eine stilvolle und praktische Lösung.

Das Badezimmer

Das Bad wird täglich mehrmals und oft von mehreren Familienmitgliedern benutzt. Deshalb ist es wichtig ihm die nötige Zuwendung zu geben.

  • Wie sehen meine Badetücher aus?
  • Sind sie verfärbt, abgenutzt und habe ich genug von jeder Grösse?
  • Wie sehen meine Badeartikel aus?
  • Sind sie verklebt, unattraktiv, brauche ich Dispenser, Tabletts und Seifenschalen dafür?
  • Habe ich eine Ablage für Kleider?
  • Ist das Licht stimmig und nicht bloss grell?
  • Habe ich eine gute und praktische Lösung um die feuchten Tücher aufzuhängen?
  • Sind meine Badematten hübsch und wechsle ich sie so oft wie die Tücher?
  • Wie steht es mit meinen Spiegeln?
  • Sind sie richtig montiert und habe ich einen Vergrösserungsspiegel?

In vielen Bädern befinden sich  Waschmaschinen oder Wäschekörbe. Da helfen zum Beispiel Paravents, wie dieses tolle Stück von Ferm Living, um sie optisch abzugrenzen.

Die Schönmacher

Das Bad ist da für unsere Hygiene, Pflege und Schönheit. Das selbe müssen wir ihm zurückgeben. Dazu gehören regelmässiges, gründliches Putzen, Ordnung und Stil. Diese tollen Badezimmeraccessoires sind von Bloomingville.

Der Wäscheschrank

Von der Wäsche im Bad geht es direkt zur anderen Wäsche im Haushalt. Da nimmt die Bettwäsche einen bedeutenden Platz ein. Auch hier können Sie sich ähnliche Fragen stellen:

  • Habe ich genügend und schöne Bettwäsche?
  • Ist meine Bettwäsche gepflegt?
  • Haben die Bezüge alle Knöpfe?
  • Ist die Wäsche nicht verfärbt, verwaschen oder zerknittert?
  • Stimmen die Bezugsgrössen mit meinem Bettinhalt überein?
  • Wechsle ich die Bettwäsche mindestens einmal pro Woche?

Beim Einräumen von jedem Wäscheschrank achten Sie darauf, dass Frottéewäsche, Leintücher, Bezüge, Tischtücher, Servietten und alles andere so gestapelt wird, dass nicht immer das Gleiche obenauf liegt. Denn nur so benutzen Sie alles regelmässig. Das sorgt nicht nur für Abwechslung sondern auch dafür, dass sich nicht einige Stücke abnützen und die anderen ungenützt auf dem Stapelboden liegenbleiben. Die Bettwäsche, die Zierkissen und Decken sind von Ferm Living.

 

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