Draussen wohnen wird abenteuerlich

Endlich sind die Gartenmöbel wieder das, was sie einmal waren. Nämlich unkomplizierte Begleiter, die das Leben unter freiem Himmel schöner machen. Rattansessel vertreiben die dunkelbraune Plastiklounge auf der Terrasse oder die chice Bierbank mit Klapptisch den superschweren unverrückbaren Designtisch aus Marmor. Dass da ein wenig Abenteuerlust oder gar Robinsonromantik mit dabei sind freut uns natürlich.

Campieren mit Stil

«Glamping« nennt man das Campieren, bei dem die Schönheit mit dabei ist. Diese bringt meiner Meinung nach immer ein Stück Glück mit. Denn Schönheit ist Liebe. Da gehört auch die Liebe zur Natur dazu. Deshalb sind Wohnstile im Freien, die von Plastik, schrillen Farben und Wegwerfartikeln bestimmt sind, nicht mehr begehrenswert. Der typische Camper-Stil wird wieder zu dem, was er ursprünglich war: schlicht, stilvoll, naturverbunden. So geht man zum Picknick mit echtem Geschirr, Stoffservietten, Getränken in Thermoskrügen und feinen Sandwiches, Salaten, Kuchen und Früchten, die man zu Hause vorbereitet hat. Die passenden Möbel sind simple,  aufklappbare Bänke und Tische, wie diese edlen schwarzen Exemplare von Madam Stoltz. Rollen Sie ruhig einen Teppich aus, auch mal statt einer Picknickdecke. Wollteppiche reinigen sich selbst und Baumwollteppiche kann man einfach waschen, falls nötig. Und stellen Sie frische Blumen in Krüge. Dieses liebevollen Details macht das Geniessen unter freiem Himmel zum grossen Fest.

Sich einfach treiben lassen

In der Sommer- und Ferienzeit möchte man vor allem eines: Abschalten vom Alltag, ohne grosse Pläne leben, sich treiben lassen und die Zeit vergessen. Da gehören kleine Feste unter freiem Himmel dazu. Dafür hat es momentan viele unkomplizierte Gartenmöbel, für die man nicht mal einen Garten braucht. Diese hier, von House Doctor, kann man aufklappen, wo immer man gerade mit Freunden und Familie zusammensitzen möchte. Dass die Möbel schlicht und entspannt sind, hindert natürlich nicht ein herrliches Mahl aufzutischen, den Champagner in eleganten Kübeln zu servieren und  Blumen in Krüge zu stellen,.

Home Sweet Home in der Natur

Zelte schlägt man neuerdings eher im Garten oder an einem Fest auf, statt auf dem Campingplatz. Sie sind denn auch nicht für die typischen Campingferien gedacht sondern bieten ein komfortables Refugium mitten in der Natur. Dazu gibt es die passenden Möbel: klassische  Rattanstühle und schlichte Liegen, Tische und Stühle aus Holz. Webteppiche und  Kissen aus Baumwolle oderLeinen schaffen den Komfort, den man sich wünscht. Alles von House Doctor.

Zelt statt Sonnenschirm

Ein anderer Einsatz, den kleine Zelte gerade leisten, ist der Sonnen- und Windschutz. So spannt man lieber das Zelt auf als den grossen, schweren Sonnenschirm. Nicht nur am See oder Meer, sondern auch im Garten. Matratzenkissen sorgen da für herrlichen Sitz- und Liegekomfort und Webteppiche bieten einen guten und schönen Boden. Alles von Madam Stoltz.

 

Liegestuhl statt Lounge- Landschaft

Kennen Sie noch die Ausflüge, die man als Kind mit der Familie in die Badi gemacht hat? Da war doch immer dieser Liegestuhl dabei, weil Mama nicht auf den Boden sitzen wollte oder Papa gerne die Füsse hochlegt! Die neuen Liegestühle sehen wieder genauso aus. Auch sie kann man zusammenklappen und unter den Arm nehmen. Und sie ersetzen auch die riesigen Liegen auf Rollen mit Sonnendach und anderen Gadgets. Also auf in die Natur, in die Ferien, in den Garten oder auf den Balkon! Diese Liegestühle sind von Interio.

Ein Stück Natur auf der Terrasse

Im Gartenmöbelbereich kommt neuerdings Narurliebe und Authentizität vor Prestige. So braucht man keine Designertische mehr, keine riesigen Loungemöbel und multifunktionale Liegen mit Fernsteuerung. Edles und Schlichtes aus Ratten und Holz bringen die Natur auf die Terrasse, in den Garten und auf den Balkon. Diese Möbel brauchen bloss noch hübsche Kissen und Decken aus Baumwolle oder Leinen und schon kann die Fiesta oder Siesta auf die mediterrane Art beginnen. Alles von Tine K. Home.

Sommernachtsfest im Wald

Die Liebe zur Natur bringt auch die Liebe zum Rustikalen zurück. Auch das ist ein bedeutender Trend im Gartemnmöbelbereich. Lieber Zwergenhocker und Holzfällertisch statt bunte Plastikträume. Klar isst man da auch aus handgemachten Keramiktellern und nicht aus dem ach so lustig gemusterten Melamingeschirr. Selbstverständlich schmeckt auch der fruchtig frische Weisswein besser aus dem edlen, schweren Glas als aus dem Wegwerfbecher. Alles von House Doctor.

Entspannen auf die gute alte Art

Die klassische Rattanliege lässt an die Übersee-Schiffe denken, mit denen man vor dem Flugverkehr auf grosse Reisen ging. Klar war früher nicht «die gute alte Zeit». Nur die Vermögenden hatten die Möglichkeit die Seebrise auf dem Deck entspannt auf der Liege zu geniessen. Passagiere der dritten oder gar vierten Klasse fuhren zusammengepfercht über die Meere.  Aber die Liege muss auch heute nicht mehr auf dem Deck stehen, sondern kann uns im Schatten eines Baumes den perfekten Ort zum Entspannen und Lesen bieten. Zum Beispiel ein Buch über solche Seereisen von früher:  «Katzentisch» von Michael Ondatjee, dem Autor des «English Patient» ist da ein guter Tipp. Die Möbel und Accessoires sind von Bloomingville.

Robinson Romantik inklusive

Wenn wir schon bei den Büchern sind: Es lohnt sich auch Daniel Defoes Robinson Crusoe wieder mal als Ferienlektüre mitzunehmen. Das Buch war eines der ersten, welches eine Art Reality-Geschichte erzählte und Inspiration für tausende von Geschichten, Filmen und Fernsehshows, wie etwa das «Jungle Camp». Weder das Buch noch die Interpretationen sind ganz unbestritten. Doch wir bleiben hier ganz an der Oberfläche und geniessen mit simplen, aber schönen Outdoor-Wohnideen die Romantik des einsamen Insellebens. Alles von Madam Stoltz.

Es geht auch einfach

Die Einfachheit ersetzt durchgehend die Opulenz und das Statusdenken im Gartenmöbelbereich. Der Beginn der Gartenmöbelsaison ist schon lange vorbei. Dieser ist jeweils gleich nach dem letzten Schnee, am Anfang des Jahres. Der Outdoorbereich ist ein wichtiges Geschäft für die Möbelhäuser. Immer mehr sehen deshalb die Outdoorkollektionen aus, wie ihre Verwandten, die Möbel im Wohnbereich. Es gibt gepolsterte Sofas und gar ganze Küchen und Bäder, die auf Terrassen und im Garten stehen. Aber jetzt zeichnet sich ein starker Gegentrend ab mit Gartenmöbeln, die wirklich nach Gartenmöbeln aussehen und damit die kleinen Abenteuer in der Natur wieder möglich machen, das im Garten aber auch einfach irgendwo! Alles von House Doctor.