Dos und Don’ts einer erfolgreichen Wohnungsbewerbung

Bei zahlreichen Mitbewerbern auf eine Wohnung sind eine gute Vorbereitung und die richtige Bewerbung unverzichtbar. Da es dabei viel richtig, aber auch einiges falsch zu machen gibt, haben wir einige Tipps für Sie zusammengetragen.

Man kennt das Bild aus grösseren Städten: Eine schier nicht enden wollende Menschenschlange hat sich vor einem Haus gebildet. Doch hier warten die Leute nicht etwa auf den Beginn eines Konzertes oder einen Ausverkauf – nein, sie alle wollen eine Wohnung besichtigen! Wer eine neue Bleibe ergattern möchte, sollte daher aus der Masse seiner Mitbewerber herausstechen.

Die erste Kontaktaufnahme

Steuern Sie also nicht schon bei der Kontaktaufnahme das erste Fettnäpfchen an. Der erste Kontakt sollte auch so erfolgen, wie es der Vermieter wünscht – möchte er per Email kontaktiert werden, sollten Sie ihn nicht mit Anrufen behelligen.

Die Besichtigung

Erscheinen Sie nicht in ihrer Lieblings-Jogginghose zum Besichtigungstermin, sondern vermitteln Sie einen seriösen und korrekten Eindruck. Suchen Sie zudem das persönliche Gespräch mit dem Vermieter, um in guter Erinnerung zu bleiben.

Die Unterlagen

Um den guten Eindruck zu verstärken, sollten Sie das Anmeldeformular sauber und vollständig ausfüllen und auch die weiteren verlangten Bewerbungsunterlagen inklusive Original des aktuellen Betreibungsregisterauszugs und guter Referenzen einreichen. Beim Einreichen der Unterlagen gilt zudem: Schnell sein, da oftmals die Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt wird. Chancen zusätzlich erhöhen kann man mit einem freundlichen Begleitschreiben, in dem Sie sich kurz vorstellen und erklären, warum Sie an der Wohnung interessiert sind. Legen Sie zudem ein vorteilhaftes Foto bei – auch das kann sich positiv auf den Entscheid auswirken.

Die Don’ts

An der Wohnung nörgeln, vereinbarte Termine absagen und schludrige Bewerbungen sind bei den Vermietern ebenso wenig beliebt. wie Geschenke und aufdringliches Nachfragen. Auch sollten Sie sich bei der Wohnungssuche nicht für Objekte bewerben, die nicht ihrem Budget entsprechen: Der Mietzins sollte einen Drittel des Einkommens nicht übersteigen.

In schwierigen Fällen: Eigeninitiative

Schwierig gestaltet sich die Wohnungssuche oft, wenn man eine kinderreiche Familie, Haustierbesitzer oder Musiker ist. In solchen Fällen lohnt es sich, selbst ein Inserat aufzuschalten. Dies muss nicht immer gleich auf einer Internetplattform sein: Auch ein Aushang im Supermarkt um die Ecke erfüllt seinen Zweck.