Ideal bei Platzmangel: Vertikaler Mini-Garten

Sie haben einen kleinen Balkon, wünschen sich aber trotzdem eine grüne Oase oder einen Mini-Garten? Kein Problem. Wir verlagern Blumen, Kräuter und Pflanzen ganz einfach in die Höhe, denn gegen oben ist noch Luft. Mit der vertikalen Bepflanzung bringen Sie auch kleine Flächen zum Blühen.

 

Beim vertikalen Gärtnern nutzt man die freien Wände und Decken, um Kräuter, Blumen und Pflanzen aufzuhängen. Ob schwebende Töpfe oder eine begrünte Wand – die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig. Mit ein wenig handwerklichem Geschick zaubern Sie in wenigen Arbeitsschritten ein praktisches, neues Zuhause für Ihre Pflanzen. Oder Sie kaufen die gewünschte Vorrichtung im Baumarkt oder im Gartencenter und setzen Ihre Pflanzen stilvoll in Szene.

hydroponics

Gegen oben hat es noch Platz: der vertikale Pflanzentrend erobert kleine Aussenflächen


Blumenampeln sind zurück

Blumenampeln waren in den «Siebzigern» sehr populär. Und jetzt, gut 40 Jahre später, feiern die gehäkelten und geknüpften Blumentöpfe zum Aufhängen ein Revival. Makramee, wie man die Flechtwerke auch nennt, befestigt man mit einem Haken an der Decke. Zum Bepflanzen eignen sich Farne, Sukkulenten oder Erdbeersträucher.

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Blumenampel aus Jute. Erhältlich bei Dawanda

 

DIY Pflanzenregal

Ein Pflanzenregal aus Holz hat gleich mehrere Vorteile: es bietet Platz für vielerlei Töpfe und macht erst noch optisch was her. Falls Sie Ihr eigenes Regal bauen möchten, empfehlen wir Tannenholz (erhältlich in jedem Baumarkt). Um wirklich Platz zu sparen, ist es wichtig, dass die Bretter gegen oben immer schmaler werden, ähnlich wie bei einer Leiter. Nun die Bretter mit einer Stichsäge in der gewünschten Grösse zuschneiden und mit Schrauben an den Seiten befestigen, das war’s! Pflanzenregale in allen Grössen und Formen gibt es auch relativ günstig zu kaufen. Zum Beispiel bei Micasa oder wie dieses Modell im Shabby Chic von Ebay.

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Modell erhältlich bei Ebay

 

Die essbare Wand

Ein Minigarten an der Wand? Klar! Die essbare Wand oder «Eetbare Wand», wie das Produkt aus Holland im Original heisst, besteht zu 99 Prozent aus recycelten PET Flaschen und bietet Platz für neun Pflanzen. In den Taschen kann man Beeren, Kräuter oder Gemüse anbauen. Und auch das Bewässern geht fast wie von alleine: die essbare Wand hat ein integriertes Bewässerungssystem.

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Eetbare Wand: Dieser Mini-Garten findet überall Platz.

 

Übrigens, das vertikale Pflanzsystem eignet sich für drinnen und draussen. So können Sie den Minigarten das ganze Jahr nutzen. Erhältlich ist die essbare Wand z.B. bei Veg and the City.

 

Ab ins Körbchen

Ein weiterer grosser Trend diesen Frühling sind Körbe in allen Farben, Grössen und Materialien. Ob Bast oder Kunststoff, in pastellfarben oder natürlich – Körbe eignen sich auch als hängende Blumentöpfe. Die Körbe kann man mit Karabinerhaken und Jute an der Decke befestigen und miteinander verbinden.

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Körbe lassen sich einfach aufhängen.


Wandgarten aus Sukkulenten

Wandgärten sind hübsche Hingucker für kleine Flächen. Auf der Inspirations-Plattform Pinterest findet man zahlreiche Anleitungen für wunderschöne Wandgärten zum Selbermachen. Besonders gut gefällt uns der Wandgarten mit verschiedenen Sukkulenten. Doch auch mit Moos und verschiedenen Kräutern lässt sich ein schönes Wandbild gestalten.