Keine Angst vor dem Frühlingsputz

Sie haben die letzten Monate mehr schlecht als recht geputzt und nun steht Ihnen der obligate Frühjahrsputz bevor? Wir zeigen Ihnen, wie Sie den inneren Schweinehund überwinden und voller Elan mit der Reinigung starten können.

Aktionsplan festlegen

 Damit aus der Putzaktion kein Schrecken ohne Ende wird,  sollten Sie sich einen Plan zurechtlegen, was Sie wann in Angriff nehmen möchten. Dabei gilt wie immer: In der Kürze liegt die Würze! Wer sich mehrere kleinere Einheiten à zwei Stunden vornimmt, zieht diese auch viel eher und motivierter durch, als einen Putztag à acht Stunden am Wochenende. Stellen Sie zudem sicher, dass Sie ausreichend Putzmittel zur Hand haben, bevor Sie das Ganze anpacken – am besten ökologische und biologisch abbaubare Produkte oder Hausmittelchen wie Essig, Zitronensaft oder Salz. Drehen sie das Radio mit Ihrem Lieblingssender laut auf – und los geht’s!

 

Was auf Ihrer To-do-Liste nicht fehlen sollte:

  • Schränke entrümpeln
  • Fenster putzen
  • Vorhänge waschen
  • Kühlschränke abtauen und sowohl innen als auch außen reinigen
  • Gartenplatz und Balkon frühlingstauglich machen
  • Winterdecke und -kleidung waschen und wegräumen

Effizient Ausmisten

 Der Frühlingsputz lässt sich wunderbar mit einem Ausmisten kombinieren. Greifen Sie dabei rigoros durch und entsorgen Sie unnützen Krimskrams, Geburtstagskarten und ausgetrocknete Kugelschreiber. Auch der Kleiderschrank benötigt im Frühling oft eine Generalüberholung. Wenn Sie die Winterkleidung in einem Karton verstauen und auf dem Estrich auslagern, reduzieren Sie schon mal das Kleiderchaos und gewinnen wieder einen Überblick. Auch Kleidung, die Sie im letzten Jahr nicht getragen haben, können Sie ruhigen Gewissens beiseitelegen und in der nächsten Altkleidersammlung entsorgen. Sagen Sie im gleichen Zuge auch lästigen Kleidermotten den Kampf an: Wenn Sie Ritzen und unbenutzte Regale absaugen und anschließend heiß ausföhnen, werden Motteneier effizient abgetötet. Schutz vor neuen gefräßigen Motten bieten beispielsweise Zedernholz oder Säckchen mit Lavendel.

System in den Schrank bringen

Kleidungsstücke, die Sie oft und gerne tragen, sollten Sie so verstauen, dass sie schnell zur Hand sind – am besten funktioniert dies, wenn die Kleider auf Augenhöhe platziert sind. Auch das Sortieren nach Art, Farbe oder Saison macht den Kleiderschrank überschaubarer, sieht einfach schöner aus und erleichtert zudem das Wegräumen frisch gewaschener Wäsche.

Ordnung machen und beibehalten

Helle Sonnenstrahlen bereiten nur halb so viel Freude, wenn der Blick in die frühlingshafte Welt durch dreckige Fensterscheiben getrübt wird. Also heisst es: den Wassereimer füllen und die Scheiben innen und außen ordentlich mit einem Mikrofasertuch einseifen. Anschließend können Sie die Scheiben mit einem Reinigungsmittel und einem Abzieher blitzeblank und streifenfrei abnehmen. Zum Ordnung machen im Frühling gehört auch, die Vorhänge und Winterduvets zu waschen oder in die Reinigung zu bringen und das Sofa gründlich abzusaugen. Auch Kühlschrank und Gefrierfach sollten abgetaut und gereinigt werden – eine gute Gelegenheit, um Abgelaufenes, das sich in den hintersten Ecken versteckt hat, wieder einmal zu entsorgen. Damit die gewonnene Ordnung und Sauberkeit auch lange anhalten, können Sie sich nach folgenden drei Prinzipien richten: Müllen Sie Ihre Wohnung nach dem Entrümpeln nicht gleich wieder mit neuen Accessoires voll, setzen Sie sich öfters wieder kleine Ziele und bleiben Sie immer dran!

Gemeinsam anpacken

Geteiltes Leid ist halbes Leid – dies gilt auch fürs Reinigen! Packen Sie den Frühlingsputz daher gemeinsam mit Ihrer Familie oder Ihren Mitbewohnern an, überlegen Sie sich, wer wo welche Stärken hat und teilen Sie die Aufgaben gerecht auf. Belohnen Sie sich nach getaner Arbeit mit einem Kinobesuch, einem feinen Essen oder einem Ausflug in die Natur, das motiviert schon im Vorfeld. Nach dem Frühlingsputz sieht Ihre Wohnung schließlich wieder gepflegt aus und riecht angenehm frisch – ganz so, wie es sich für den Frühling gehört!