«Meine Traumwohnung habe ich gefunden!» Claudi Swiss stellt uns ihr neues Zuhause vor

Triathlon-Athletin und Iron Man-Teilnehmerin Claudi Swiss erzählt uns im Interview worauf sie bei einer Wohnung wirklich Wert legt und welche Marotten sie hat.

 

 

Was schätzt du an deinem neuen Zuhause am meisten?

Am meisten schätze ich meinen kurzen Arbeitsweg. Den langen Arbeitsweg fand ich eigentlich nie schlimm, aber jetzt merke ich, wie viel mehr Lebensqualität man hat, wenn man wirklich innerhalb von zehn Minuten auf der Arbeit und wieder zu Hause ist.

 

War das auch der Grund dafür, dass du dir etwas Neues gesucht hast?

Eigentlich nicht. Ich wollte mich «verkleinern», das war der Hauptgrund. Natürlich habe ich auch an den kürzeren Weg gedacht, aber das war für mich nicht das Wichtigste. Die andere Wohnung war zu gross für mich alleine, ich bin so oft im Training, dass ich keine Zeit und Lust habe viel zu putzen.

Ich arbeite 100% und habe dann noch 20 Stunden Training die Woche. Da ist es schön, die Zeit nicht fürs Pendeln brauchen zu müssen. Mein Plan für den nächsten Sommer ist es, zur Arbeit zu joggen, oder mit dem Fahrrad zu fahren. So kann ich Training und Arbeitsweg miteinander verbinden und brauche vor allem das Auto nicht mehr.

 

Verzichtest du aus ökologischen Gründen auf das Auto?

Genau, im Stau beispielsweise, stehe ich  eine Stunde da und blase die Umwelt kaputt, für nichts. Ich finde, wenn man mit dem Fahrrad gehen kann, was ich übrigens auch von Kemptal, meinem ehemaligen Wohnort, getan habe, ist das bestimmt sinnvoller. Zudem muss auch der Tank nicht bezahlt werden, eine weitere Geldfrage.

 

Musstest du Kompromisse eingehen bei deiner Suche nach einer neuen Wohnung?

Die alte Wohnung hatte den grossen Luxus eines eigenen Fitnessraums und Wellnessbereiches. Dort hatte ich mein Laufband und meinen Stepper, wie ein privates Fitnessstudio. Eine Sauna und ein Türkisches Dampfbad waren auch vorhanden. Im Endeffekt mache ich aber mein Training immer mehr in der Wohnung und habe mich gefragt, wie oft ich das Angebot wirklich genutzt habe. Das einzige was ich bereits jetzt wirklich vermisse, ist das Laufband. Das ist aber der einzige Abstrich.

 

Wie bist du zu deiner jetzigen Wohnung gekommen?

Über homegate.ch! Eigentlich habe ich alle meine Wohnungen seit ich in der Schweiz wohne über homegate.ch gefunden. Zuerst habe ich in Wallisellen gewohnt, dann in Kemptal. Und da ich beide Wohnungen auf homegate.ch gefunden habe und ich super zufrieden war, habe ich dementsprechend wieder dort gesucht.

Ich habe mir überlegt, auf der selben Seeseite wie mein Arbeitsort ist zu suchen und habe Forch/Küsnacht eingegeben und «bäm» war sie da. Die Wohnung war erst seit zwei Stunden inseriert. Ich habe sofort angerufen, wir haben einen Termin abgemacht und zwei Tage später konnte ich die Wohnung besichtigen. Ich habe mir die Wohnung angeschaut und war sofort verliebt. Ich hatte grosses Glück. Die Vermieter haben einen Mieter ab sofort gesucht, aber ich konnte erst im Oktober aus dem alten Mietvertrag raus. Irgendwie haben sie die Wohnung dann aber tatsächlich drei Monate für mich gehalten, wofür ich extrem dankbar bin.

Die jetzige Wohnung ist genau das Gegenteil zu vorher. Sie befindet sich in einem Bauernhaus und ist Teil eines Familienhauses. Die Grosseltern und die Familie mit Kindern wohnen auf den unteren zwei Stockwerken verteilt. Dementsprechend war ihnen wichtig, dass die Sympathie zwischen ihnen und dem neuen Mieter der Dachwohnung stimmt. Zwischen uns hat es einfach sofort gepasst.

Die Wohnung war schon einmal mit einer höheren Miete ausgeschrieben. Als sie die Miete dann etwas gesenkt haben, sind wirklich viele Anfragen eingetroffen. Ich hatte also richtig grosses Glück.

Gibt es etwas, das du Wohnungssuchenden empfehlen würdest?

Auf jeden Fall homegate.ch! ;)  In erster Linie weil es unkompliziert ist. Ich mag unkompliziert. Mir gefällt besonders, dass dort steht, mit wem du gleich Kontakt aufnehmen kannst. Man kann direkt anrufen und falls man niemanden erreicht, wird man auch zurückgerufen. Es stehen alle Daten über die Wohnung. Bisher hat es immer gut funktioniert.

 

Wie sieht das Verhältnis zur Vermieter-Familie aus?

Wir sehen uns und plaudern manchmal. Ich war auch einmal zum Abendbrot unten und wurde zum Kaffee eingeladen. Wirklich wie eine Familie halt, im gesunden Mass. Ich sitze nicht täglich bei ihnen aber, wenn wir einmal etwas gemeinsam machen, verstehen wir uns echt gut, was ich sehr angenehm finde.

 

Hattest du vorher auch eine gute Beziehung zu deinen Nachbarn?

In der alten Wohnung haben die Nachbarn ständig gewechselt. Aber mit einem ehemaligen guten Nachbarn arbeite ich jetzt sogar noch zusammen. Die restlichen Nachbarn waren friedliche Golfer. Man hat sich vielleicht ab und zu im Fitness gesehen, aber ansonsten hatte ich nicht viel Kontakt.

 

Hast du einen Lieblingsplatz in deiner Wohnung?

Ja, mittlerweile schon. Im Wohnzimmer habe ich eine Wand, an der meine ganzen Startnummern hängen. Darunter habe ich Ikea-Regale und davor einen Sessel hingestellt. Wenn ich nach Hause komme, sitze ich in diesen Sessel und geniesse die Wand mit den ganzen Nummern, denke über das Training nach und freue mich extrem auf zukünftige Erfolge. Der Sport ist für mich so omnipräsent und immer im Kopf. Meine Motivation.

Hast du auch einen Rückzugsort?

Mein Zuhause. Das ist mein Ort. Ich trainiere viel Zuhause, da möchte ich mich wohlfühlen. Es ist unglaublich wie sehr ich mich da wohlfühle. Klein und gemütlich! Schön heimelig.

 

Ein Lieblingsobjekt, dass dir besonders wichtig ist?

Die Wand mit den Auszeichnungen. Oder meine Couch, die ist toll. Mein Freund hat sie mir zum Geburtstag aus Paletten gebaut. Die habe ich mir immer gewünscht. Und, sie passt perfekt in die Wohnung! Es war auch super praktisch zum Zügeln. ;)

 

Hast du einen typischen Frauenbereich?

Bevor ich mit dem Sport angefangen habe, war ich die typische Tussi! Ich habe zwar noch alle Taschen und High Heels, aber so richtig benutzen tue ich sie nicht mehr. Auch im Bad bin ich weniger das typische Mädchen.

Ich lege mehr Wert auf meinen Trainingsbereich. Je nachdem wie Mädchen-Bereich definiert wird. Ein Ankleidezimmer habe ich, auch wenn mehr Sport-BHs als etwas anderes vorhanden sind.

 

Wie würdest du dein Einrichtungsstil beschreiben?

Zahnarzt-Praxis. Bis auf das Sofa habe ich wirklich alles schwarz-weiss und praktisch. Ich habe sehr gerne bunte Kleidung, aber Zuhause bin ich absolut nicht kreativ. Eine Kerze auf dem Tisch ist für mich dekoriert.

Die Vermieter haben ganz viele kleine Dachfenster eingebaut, wodurch die Wohnung richtig lichtdurchflutet ist. Es gibt auch eine Glasfront, bei der es zum Balkon rausgeht. Eine schöne, helle Wohnung. Das einzige, das dunkel ist, ist das Schlafzimmer, was mich aber überhaupt nicht stört.

 

Drei Stichworte, die dich Zuhause beschreiben?

Jogginghose, Handy, Kontaktlinsen raus und Brille an.

Ich bin eher ordentlich. Zuhause mache ich ja praktisch nichts ausser trainieren – kochen mag ich nicht so.

 

Dein Wohn-credo? Was muss ein Daheim für dich auf jeden Fall haben?

Offen. Ich mag keine geschlossenen Türen.

Ein offener Bereich ist mir sehr wichtig. Also eigentlich mag ich einfach keine Türen. Küche, Zimmer- und Essbereich müssen schön gross sein. Das war auch in meinen letzten 5 Wohnungen so.

Kochen und Essen sind für mein Training absolut wichtig, doch ich hasse kochen. Wäre das Zimmer geschlossen, gäbe es keine Chance, dass ich am Küchenherd stehe.

Wie sieht es mit Haustieren aus? Könntest du dir vorstellen ein Tier zu adoptieren?

Ich hätte furchtbar gerne einen Hund, aber so wie ich jetzt lebe wäre es dem Hund gegenüber nicht fair. Ich arbeite jeden Tag und dann noch mein Training –  das könnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.

 

Wie bereitest du dich für Wettkämpfe vor? Hast du Bräuche, die du Zuhause vollziehst?

Es kommt immer auf die grösse des Wettkampfes an. Je nachdem stopfe ich mich mit Kohlenhydraten voll. Die Hauptvorbereitung ist wirklich die Ernährung. Im Kopf bereite ich mich mental vor, setzte meine persönlichen Ziele fest und denke darüber nach, dass ich das alles für mich mache.

 

Wo würdest du am liebsten alt werden?

Auf jeden Fall in der Schweiz – das steht fest. Und so lange wie es geht in dieser Wohnung. Ein gutes Gesundheitssystem ist mir sehr wichtig. Beim Auswandern stand daher fest entweder Neuseeland oder die Schweiz, wobei Neuseeland doch vielleicht zu krass wäre. Vielleicht möchte ich mit 50 wieder auswandern, aber wer weiss schon was die Zukunft bringt.

 

Wieso eigentlich «Claudi Swiss»?

Ich war zuerst gegen all das Social Media. Nach dem Auswandern war es aber schon praktisch mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Instagram habe ich von einem Kollegen empfohlen bekommen. In die Schweiz bin ich mit Swiss hergeflogen und dann dachte ich «Claudi Swiss» ist doch toll. Und, mir ist es grundsätzlich wichtig Arbeit und Privat zu trennen.

 

Stöberst du aus Neugierde immer noch auf homegate.ch?

Eigentlich bin ich persönlich nicht die «Shopping Queen» oder diejenige, die sich aus Langeweile neue Wohnungen sucht. Als ich aber eine Wohnung gesucht habe, habe ich dies natürlich auch meinen zwei besten Arbeitskollegen erzählt. Die beiden haben unzählige Wohnungs-Newsletter abonniert und mir diese stets weitergeileitet. Manchmal suchen sie auch jetzt noch abends auf der Couch nach Wohnungen und Häusern, einfach aus Spass. Sie haben mich total angesteckt! Aus Neugierde und Langeweile schaue ich auch immer wieder gerne Wohnungen an. Ich bin aber davon überzeugt, dass ich die beste Wohnung gefunden habe.

 

Was bräuchte es für dich, um trotzdem ein neues Kontaktformular auszufüllen?

Nichts, meine jetzige Wohnung ist wirklich perfekt.

Meine vorherige Wohnung war riesig und topmodern. Ich bin aber eher so der funktionelle «Zahnarztpraxis-Typ». Ich wollte aber etwas Spezielles. Mir war es wichtig, dass es keine 0815 Wohnung werden würde. Meine aktuelle Wohnung hat einen besonderen Charme.  Eine Dachgeschosswohnung mit wunderschönen Holz-Balken. Ich konnte all meine typischen weissen Ikea-Möbel hineinstellen, und es sieht trotzdem kuschelig aus.

 

Willst du diese Wohnung am liebsten für immer behalten?

Der einzige Grund wieso ich aus dieser Wohnung ausziehen wollen würde, wäre, wenn ich irgendwann sage, dass ich mit meinem Freund zusammenziehe. Das ist aber sicher für die nächsten fünf Jahre nicht der Plan. Er lebt in Basel und ich in Zürich und als klar war, dass ich ausziehen würde, haben wir uns natürlich auch die Frage gestellt, ob wir zusammenziehen und irgendeine gemeinsame Lösung in der Mitte suchen würden. Wir sind beide aber sehr zufrieden mit unseren Jobs und schlussendlich wäre es nur eine Fahrerei. Und da mein Freund auch Triathlon trainiert, hätten wir unter der Woche sowieso nicht viel voneinander.

Vielleicht ändert sich das auch in fünf Jahren und ich habe plötzlich den unglaublichen Drang danach, Kinder in die Welt zu setzen und eine Familie zu gründen. Spätestens dann bräuchten wir etwas Grösseres. Aber so wie es jetzt ist, bin ich sehr zufrieden!

Wie würde dein Traumhaus oder deine Traumwohnung aussehen?

Sicherlich mit Pool. Am besten einen 50 Meter Pool, damit ich zum Training nicht mehr in die Badi fahren muss. Wohnungstechnisch mag ich es praktisch und übersichtlich. Ich könnte auf alle Fälle nie mehr in eine 150 m2 Wohnung ziehen. Ich investier meine Zeit lieber in das Training als ins Putzen. Wenn ich mir mein Traumhaus bauen könnte, hätte ich sicher viel Fantasie, aber das würde ich nur tun, wenn es eine Putzfrau gratis dazu gäbe. :)

 

Was gefällt dir besonders gut an unserer Website? Was eher weniger?

Es ist unkompliziert und gut übersichtlich.

Das Inserat meiner alten Wohnung wurde auch auf homegate.ch inseriert, Preis-Leistung find ich da super.

Klar wärs umsonst super, aber die Kosten an sich sind nachvollziehbar. Den Preis finde ich wirklich in Ordnung.

 

Du würdest homegate.ch also weiterempfehlen? ;)

Ja, auf jeden Fall. Und die nächste Wohnung in 5 Jahren je nach Babybauch oder wer weiss, werde ich bestimmt auch wieder bei euch suchen!