So richte ich ein Gästezimmer am besten ein

Wer gerne sein Haus oder seine Wohnung für Freunde öffnet, hat auch ein Gästezimmer oder einen Raum der zeitweise als solches dient. Klar macht es einem wahrscheinlich nach einer langen Nacht mit feinem Essen, gutem Wein und gemütlichem Zusammensein nicht so viel aus zwischen Steuerordnern und Fitnessgeräten auf dem Feldbett zu übernachten aber gastfreundlicher wäre eben schöner. Mit diesen Tipps können Sie Ihr Gästezimmer besser und freundlicher einrichten.

 

Die Sache mit dem Bettsofa

Wer nur ab und zu Übernachtungsgäste hat und dafür eine platzsparende Schlafmöglichkeit bieten möchte, der entscheidet sich nicht selten für ein Bettsofa. Ein Bettsofa muss sehr viel können. Erstens möchte wir, dass es schön ist und zu unserem Wohnstil passt. Wichtig ist auch, dass es einfach ist zum Ausziehen ist man es gut mit Bettwäsche beziehen kann. Niemand möchte müde nach Mitternacht eine grosse, kraftvolle und eventuell lärmige Aktion starten um schlafen zu können. Prüfen Sie also gut ob das Traumsofa auch wirklich all Ihren Bedürfnissen gerecht wird. Bettsofa Hugò von Felis

Richtig einrichten

Wer ein Zimmer nur als Gästezimmer benutzt, der richtet es klassisch, wie ein Schlafzimmer ein. Wer ein Zimmer hat, das für Dinge wie Arbeiten Zuhause, Fitness, Bügeln und zugleich als Gästezimmer benutzt wird, macht sich erst mal Gedanken wie man alles in ein Zimmer kriegt. Dafür setzen Sie am besten Prioritäten. Machen Sie eine Benutzung zum Hauptthema des Zimmer und ordnen Sie dann die anderen Nutzungen unter. Entscheiden Sie sich für ein Arbeitszimmer, dann geben Sie ihm Wohnlichkeit und stellen ein Bett hinein, das, wenn keine Gäste da sind, als Tagesbett dienen kann. Oder Sie entscheiden sich für das Bettsofa. Lassen Sie  einen abschliessbaren Stauraum frei, den Sie benutzen können um die herumliegenden Arbeitsunterlagen bei Besuch zu verstauen. Wenn der Gast das Zimmer bezieht, dann verwandeln Sie den Bürotisch mit einem Blumenstrauss und einem Tablett mit Karaffe und Wasserglas. Der Beistelltisch vom Tagesbett oder Bettsofa wird zum Nachttisch. Wer einen Fitness- Bügelraum auch als Gästezimmer benützt, schafft Ordnung und Gastlichkeit, indem Bügelbrett&Co während eines Besuches verstaut werden und Fitnessgeräte hinter Paravents verschwinden.  Dieses Versteckspiel hilft auch für die unterschiedliche Benutzung eines Zimmers. Alles von Ikea.

Wichtig ist Wohnlichkeit

Egal ob Sie eine Ecke mit einem Schlafsofa einrichten oder ein echtes Gästezimmer haben, Wohnlichkeit ist wichtig. Bieten Sie Ihren Übernachtungsgästen das, was Sie auch gerne haben, wenn Sie an einem anderen Ort als Zuhause schlafen. Das Wichtigste dabei ist ein gutes Neben-dem-Bett Möbel mit allem was dazu gehört. Das ist erstmal eine kleine Leuchte, die man einfach ein und ausschalten kann und dann Platz für ein Glas Wasser und ein Buch. Tischchen, Leuchte und Accessoires vom Zürcher Einrichtungshaus Artiana.

Ein schön gemachtes Bett

Niemand fühlt sich willkommen wenn er in ausgedienter Bettwäsche, unter einem zu dünnen oder zu wärmenden Duvet oder mit einem zerknautschten Kissen schlafen muss. Wenn Sie viel Liebe das Zubereiten des Gästebettes stecken, dann fühlen sich Gäste auch in einem improvisierten Gästezimmer wohl und willkommen. Die Bettwäsche ist von Gant.

Kleinigkeiten für das Willkommensgefühl

Eine wunderschöne Idee ist es, dem Gast einen kleinen Korb mit den wichtigsten Dingen bereitzustellen. Darin können ein Stadtplan und eine Tageskarte für das Tram sein, ein Buch mit guten Kurzgeschichte, eine Lesebrille, Schokolade oder andere kleine Dinge die aussagen: Willkommen bei uns und in unserer Stadt. Alles von Bloomingville.

Gelungene Gastfreundschaft

Es zu schaffen, dass sich Gäste wohlfühlen ist eine kleine Kunst. Verwöhnen Sie Ihre Übernachtungsgäste mit kleinen Dingen, aber übertreiben Sie es nicht. Schaffen Sie die Balance zwischen Aufmerksamkeit und Freiheit. Wenn Gäste auch wissen wie sie sich selbst einen Kaffee machen können, dann fühlen sie sich auch viel schneller ein bisschen wie Zuhause. Wenn man alles serviert bekommt,  stellt sich schnell  eine gewisse Befangenheit ein. In England, dem Land der Gastfreundschaft, befinden sich zum Beispiel in Hotels und Bed and Breakfast Locations,  immer Wasserkocher, Teebeutel, Instantkaffee und Biscuits. Alles von Bungalow.

Wenn das Wohnzimmer zum Gästezimmer wird

Oft sind Wohnungen zu klein um ein Zimmer für alles oder gar ein Gästezimmer zu bieten. So schlafen denn Gäste am besten auf der Couch. Damit ein Gast trotzdem eine gewisse Privatsphäre bekommt können Sie zum Beispiel einen Paravent rund um die Schlafgelegenheit stellen. Auf jeden Fall heisst es ein wenig umstellen. Der Couchtisch wird zum Nachttisch und bekommt eine Leuchte. Der Raum wird vor dem Schlafengehen gut ausgelüftet und der Gast bekommt einen zugewiesenen Ort für seine Kleider und sein Gepäck. Gut eignen sich dafür zum Beispiel grosse Körbe oder Vintagekoffer. So bleibt das Wohnzimmer auch bei einem mehrtägigen Aufenthalt aufgeräumt und wohnlich. Alles von Bloomingville.

Aufmerksamkeiten

Bieten Sie Ihrem Gast  die Möglichkeit sich ins WLAN einzuloggen, seine Geräte aufzuladen oder Notizen zu machen. Dafür können Sie ein kleines Merkblatt und ein wenig Papier und Stifte bereitlegen.  Die hübsche Tischleuchte ist von &tradition

Blumen als Wilkommensgruss

Die schönste und einfachste Art jemanden willkommen zu heissen sind frische Blumen. Auch eine einzelne Rose im Glas ist eine liebevolle Geste. Die handgemachte Vase ist von Alix D. Reynis

Vergessen Sie die Toilettenartikel nicht

Legen Sie Ihren Gästen unbedingt eigene Frotteetücher bereit. Wer öfters Gäste hat stellt sich auch mit einem Vorrat an Zahnbürsten, Zahnpasta und Gästeseifen darauf ein. Sammeln Sie zum Beispiel Müsterchen von Tages- und Nachtcremes, Bodylotions und anderen Beautyartikeln und legen diesen Ihren Gästen in einem Körbchen oder Schälchen bereit. Alles von H+M Home.