Was läuft in der Kiste? – Kultserien, Teil 1 von 3

Heute ist man angesichts der Vielfalt an coolen Serien fast überfordert. Man steht vor einem riesigen Angebot und weiss nicht, wo anfangen. Wir helfen euch weiter.

 

 

Dieser Beitrag ist eine Zusammenarbeit von Commercial Publishing Tamedia und UPC.

Die Zeiten, in denen man sich durch alle TV-Kanäle zappt und frustriert feststellt, dass nichts läuft, sind zum Glück vorbei. Dank Digital-TV, Video-On-Demand-Angeboten und Plattformen wie Netflix oder Amazone Prime ist das Angebot an guten Serien heute riesig. Das kann manchmal etwas überfordern.

Im ersten Teil von «Was läuft in der Kiste?» empfehlen wir Serien, die unter Kennern inzwischen Kult sind. Unsere Tipps sind weder allumfassend noch objektiv, sondern sollen euch bei der Suche nach guter Unterhaltung helfen.

Übrigens: In Teil 2 und 3 von «Was läuft in der Kiste?», die morgen und übermorgen folgen, haben wir mit zwei richtigen Serienfreaks gesprochen und sie nach ihren Lieblingsserien gefragt. Nicht verpassen!

 

Gute, kleine Filme: Serien

In den vergangenen Jahren haben Serien extrem an Bedeutung gewonnen. Von den Skripts über die Umsetzung bis hin zum Soundtrack ist heute im Vergleich zu früher alles erstklassig realisiert. Und seit dem Einzug von Digital-TV und Netflix haben sehr viele Menschen einen sehr einfachen Zugang zu solch guter Unterhaltung.

 

Einzug der Leinwandgrössen

Früher war man sich einig: Wenn ein Hollywood-Schauspieler in einer Serie mitmacht, ist seine Karriere auf dem absteigenden Ast. Als dann plötzlich ein Star wie Kevin Spacey in «House of Cards» aus dem Weissen Haus winkte, war das überraschend. Der Erfolg der Serie spricht jedoch für sich.

 

Es sind inzwischen unzählige Memes im Internet zu finden, die auf House of Cards basieren.

 

Nerds im Comedy-Hoch

Aber nicht nur etablierte Filmschauspieler haben in Serien eine neue Bühne gefunden. Auch die Schreiber von Sitcoms konnten sich an neuen Ideen versuchen. So hat etwa The Big Bang Theoryeine geniale Zusammensetzung von Charakteren, die in der US-Gesellschaft eher als Loser-Typen gelten. Die Serie jedoch macht aus unattraktiven Mittzwanzigern sympathische Identifikationsfiguren.

The Big Bang Theory hat weltweit einen regelrechten Nerd-Hype losgetreten. Dank Gastauftritten von Stan Lee, dem Gründer von Marvel Comics, über die Wissenschaftler Neil deGrasse Tyson und Steven Hawking bis hin zu Sheldons Erzfeind, dem Star Trek-Schauspieler Wil Wheaton, wurden die Zuschauer in die wunderbare Welt der Geeks hineingezogen.

Natürlich ist vieles in den US-Produktionen auch beim Alten geblieben, wie zum Beispiel das Live-Publikum samt Hintergrundgelächter. Wer Hintergrundgelächter nicht mag, sollte sich die Serie Silicon Valley ansehen, die mit ähnlichen Figuren aufwartet.

 

Die hypersachliche Art Sheldon Coopers, der Hauptfigur von The Big Bang Theory, ist inzwischen legendär.

 

Trockene Satire: Mockumentarys

Dann gibt es auch noch Serien, die mit sehr viel Humor mit den Stilmitteln von Dokumentarfilmen spielen, die sogenannten Mockumentarys. So sind etwa The OfficeModern FamilyParks and Recreation oder Arrested Development umwerfend komisch. Der trockene Humor bröckelt hier förmlich vom Bildschirm. Das liegt auch an der genialen und hochklassigen Besetzung wie etwa Stand-up-Komikerin Aubrey Plaza (im Titelbild oben mit Chris Pratt) und Komiker Nick Offerman, die in Parks and Recreationunglaublich komische Auftritte haben.

 

via GIPHY

 

Aber das ist erst die Spitze des Eisbergs

Diese Beispiele sind nur eine kleine Auswahl. Wer Tipps möchte, sollte einmal nach folgenden Serien googeln, um eine zu finden, die seinem Geschmack entspricht: Fargo, Narcos, Black Mirror, Girls, Orange Is the New Black, Westworld, Sherlock, True Detective, Bloodline, Better Call Saul, The Killing, Die Brücke, downton Abbey, Adventure Time.

Und natürlich sind da Game of Thrones, The Walking Dead und Breaking Bad. Wer von diesen Serien noch nie gehört hat, war die letzten Jahre vermutlich auf einem anderen Planeten. Was eine Kultserie ausmacht, sieht man in diesem Video, das die traumatisierten Reaktionen einiger Fans von Game of Throneszeigt, als einige ihrer Lieblingscharaktere abgeschlachtet werden:

 

 

Welche Serien man dann tatsächlich mit solch einer Leidenschaft schaut, ist natürlich Geschmacksache. Morgen, in Teil 2 von «Was läuft in der Kiste?», spricht die Texterin Laureen Zanotti über Serien, die sie gepackt haben und auf welche Neuerscheinungen sie sich freut.

Seid ihr mit unserer Auswahl einverstanden? Was fehlt? Eure Meinung interessiert uns!