Wertvolle Tipps für einen stressfreien Umzug

Der Umzug ist zugleich immer auch ein Neubeginn. Wir verraten Ihnen zahlreiche Tipps, die Ihnen den Start im neuen Heim erleichtern.

Der frühe Vogel fängt den Wurm: erfolgreiche Planung des Umzugs

Stellen Sie sich vor: Der Zügelwagen steht vor der Tür während sich in Ihrer Wohnung noch unzählige offene Zügelkisten stapeln und Kinder und Katze Amok laufen. Da liegen die Nerven schnell mal blank. Damit genau das nicht passiert, ist eine frühzeitige Planung das A und O eines reibungslosen Umzugs.

Organisieren Sie rechtzeitig eine Umzugsfirma. Holen Sie sich Offerten ein und prüfen Sie diese gut. Hierbei gilt Vorsicht: Unseriöse Firmen locken mit Billigangeboten – und bei der Schlussabrechnung steht Ihnen plötzlich ein böses Erwachen vor. Besorgen Sie sich genügend gleich grosse Umzugskartons, die sich gut stapeln lassen. Für 3 Zimmer benötigen Sie ca. 40 Stück bzw. eine halbe Kiste pro Quadratmeter. Melden Sie sich rechtzeitig bei der Gemeinde, bei Versicherungen und dem Internetanbieter ab und geben Sie der Post die neue Adresse bekannt. Überlegen Sie sich zudem, ob Sie selbst die Endreinigung übernehmen wollen, oder ob Sie lieber professionelle Hilfe annehmen möchten. Bei einem Umzug in der Region steht Ihnen übrigens ein bezahlter, arbeitsfreier Zügeltag zu, sofern Sie nicht im Stundenlohn angestellt sind.

Zuerst entrümpeln, dann zügeln

Wie lange waren Sie schon nicht mehr in Ihrem Estrich und haben dort so richtig aufgeräumt und entrümpelt? Packen Sie nun die Gelegenheit am Schopf und misten Sie alles aus, was Sie schon lange nicht mehr benutzt haben und verstauen Sie die übrigen Utensilien bereits in Umzugsboxen. Überlegen Sie sich dabei: Was hat wo Platz in der neuen Wohnung? Das Entrümpeln hört aber nicht bei den Abstellräumen auf, sondern geht auch gleich beim Kleiderschrank, im Wohn- und im Schlafzimmer weiter. Weg mit dem ausgeleierten Pulli, der hässlichen Vase mit Sprung und den vergilbten Büchern aus der Primarschule. Auch wenn es anfangs noch weh tun mag: Sie werden froh sein, sich vom Ballast getrennt zu haben – denn so müssen Sie auch gleichzeitig weniger zügeln!

Richtig packen: Was, wann, wie?

Unterschätzen Sie den Zeitaufwand für das Packen nicht. Schliesslich wollen Sie auch alles wiederfinden und nicht am Zügeltag noch letzte Packarbeiten fertigstellen müssen! Pro Zimmer rechnet man mit einem Zeitaufwand von bis zu einem Tag. Daher gilt es, rechtzeitig, alles zu verstauen, was Sie im Alltag nicht mehr benötigen. Wickeln Sie Glas und Geschirr in Haushalts- oder Seidenpapier, damit die Utensilien nach dem Umzug nicht wieder gereinigt werden müssen. Bepacken Sie die Kisten nicht zu schwer – das heisst 10 bis 15 kg maximal, das Schwere unten, das Leichte oben – und beschriften Sie die Boxen an mehreren Seiten mit Inhalt und Zimmer.

Ordnen Sie den Kisten zudem Prioritäten fürs Auspacken in der neuen Wohnung zu: von „Dringend auspacken – 1“ für Zahnbürstli und Co über „Sobald als möglich auspacken – 2“ für Küchenzubehör und Kleidung bis hin zu „Kann noch warten – 3“ für Deko, Bücher und Winterkleidung oder „Bleibt in der Kiste – 4“ für alte Spielsachen, Osterdeko etc. Heben Sie einige Zügelboxen für den Notfall auf – dies spart Zeit und Nerven, wenn einen Kiste reisst.

Woran Sie sonst noch beim Umzug denken müssen

Kümmern Sie sich rechtzeitig um nötige Reparaturen, die vor der Wohnungsübergabe anstehen. Vergessen Sie nicht, Lebensmittel aus Tiefkühler, Kühlschrank und Speisekammer zu verwerten, und zügeln Sie keine angebrochenen Lebensmittel ins neue Zuhause.

Denken Sie beim Umzug an Ihre Mitmenschen und Mitbewohner: Sie ersparen Kindern und Haustieren den Umzugsstress, indem Sie sie andernorts unterbringen. Und last but not least: Versorgen Sie die Zügelmannschaft mit Getränken und Snacks, damit deren Power für den Umzug auch möglichst lange erhalten bleibt!

Detaillierte Checklisten für einen reibungslosen Umzug finden Sie unter unseren Umzugs-Checklisten.